Clint Eastwood und seine genuschelte Zwiesprache mit einem leeren Stuhl - diese Szene hat sich in die Köpfe mehr eingebrannt, als die Lobpreisungen von Mitt Romney. Doch mit Ausnahme von Dirty Harry hielt sich die Prominenz in Tampa zurück. Neben Eastwood tauchte lediglich Angelina Jolies Vater Jon Voight auf und klärte jeden über seine konservativen Weltansichten auf.
Die demokratische Antwort auf Eastwood war Hollywood. Etwa "Desperate Housewives"-Darstellerin Eva Longoria. Skurrile Einlagen a là Eastwood blieben aus, stattdessen wurde es politisch. Longoria erzählte, dass sie ihr Studium durch die Arbeit in einem Imbiss finanziert habe und sagte in Richtung Romney: "Die Eva Longoria, die bei Wendy's Burger gewendet hat, hätte Steuererleichterungen gebrauchen können. Die Schauspielerin Eva Longoria braucht sie nicht." Ein ehrenwerter Ansatz, aber Eastwood hatte definitiv den höheren Unterhaltungswert.
Punkt für die Republikaner