. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
29. Februar 2008, 08:03 Uhr

Obama setzt Europäer unter Druck

Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama hat deutlich gemacht, was er von den Europäern in Afghanistan erwartet: Mehr Einsatz. Die USA könnten nicht mehr alleine die "Drecksarbeit" machen. Welche Länder er genau mit seiner Kritik treffen wollte, sagte er jedoch nicht.

Barack Obama spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung in Texas© Rick Bowmer

Der führende demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat von den Europäern deutlich mehr Einsatz in Afghanistan gefordert. "Ich habe sehr klar gesagt, dass wir von ihnen mehr Unterstützung brauchen", sagte er. "Wir müssen vielleicht einige der Beschränkungen aufheben, die sie ihren Truppen dort auferlegt haben." Die Situation sei untragbar, wo "von den USA und Großbritannien verlangt wird, die Drecksarbeit zu machen, und niemand sonst sich tatsächlich Feuergefechte mit den Taliban liefern will". Namen von einzelnen Staaten nannte er nicht.

Die Hauptlast der Kämpfe in Afghanistan wird von den angelsächsischen Staaten sowie den Niederlanden getragen. Deutschland, Italien und Spanien beschränken ihre Truppeneinsätze auf die vergleichsweise ruhigen Teile des Landes. Die Bundesregierung hat wiederholt einen Einsatz der Bundeswehr im umkämpften Süden des Landes abgelehnt.

Reuters/and
 
 
KOMMENTARE (10 von 39)
 
tricky_dude (02.03.2008, 08:45 Uhr)
Opfer
@Schaebin: Genauso ist es! Nur mache ich den USA auch den Vorwurf das ohne den Angriff vom 11.September sich keine Sau für die Opfer der Taliban interessiert hätte. Es wurde sogar ein Vertreter der Taliban in den USA empfangen.
@unheilig: hast du dich schon mal mit Opfern von Saddam Hussein, den Taliban persönlich unterhalten? Nicht im Fernsehen? Dir ihre Geschichten angehört? Ich schon.
Klar das im Kielwasser jeder Armee die Kriegsgewinnler folgen, also Ölindustrie etc., aber das ist kein Grund taatenlos zu zuschauen wenn in irgendwelchen Länder fröhlich gefoltert und gemordet wird.
Wir wissen auch alle das Bush seine Familienfehde mit Irak wichtiger war und der Afgahanistaneinsatz drunter gelitten hat.
Schwaebin (01.03.2008, 19:09 Uhr)
@unheilig
Und wieviele unschuldige Zivilisten sind durch das Terrorregime der Taliban umgekommen? Zählt das bei ihnen nichts? Hätten Sie meinen Kommentar etwas genauer gelesen, dann wüssten Sie, dass ich das jetzige Verhalten der USA nicht gutheise!
Reality (01.03.2008, 14:33 Uhr)
Mal realistisch sein....
Der Krieg in Afghanistan ist nicht zu gewinnen.
Auch wenn uns der Ami dies immer verkaufen will.!
Wenn die Amerikanische Regierung nicht so blöd gewesen wäre und hätte diese Taliban damals so hochkommen lassen und bis an die Zähne bewaffnet, wäre das Problem nie entstanden.
Nachdem sie mit diesen Leuten nicht ins Geschäft gekommen sind mit dem Öl, wurden diese lästig.
Da kam der 11. Sept. gerade recht.
Man hatte ein Argument loszuschlagen.
Jetzt wird diese Supermacht, die Kriege offensichtlich nur mit Atomwaffen gewinnen kann auf einmal nachdenklich und merkt, daß dort außer vieler amerikanisch britischer Menschenleben zu opfern nichts zu erreichen ist.
Jetzt sollten gefälligst die blöden Deutschen welche ja ohnehin nicht begreifen um was es geht dort ihren Menschenzoll zahlen.
Wie blöd halten die eigentlich Bürger eines zivilisierten Landes ?
unheilig (01.03.2008, 13:00 Uhr)
ps @tricky_dude
"Wir stehen uneingeschränkt an der Seite der USA".der ist kein kanzler mehr,also was kümmert das geschwätz von den dann noch?
unheilig (01.03.2008, 12:57 Uhr)
@Schwaebin
genau,krieg ist immer gut.auf gewalt antwortet man einfach mit gegengewalt!na ja und wenn dabei unschuldige zivilisten umkommen,tja pech gehabt,was laufen die dort auch rum!schlage euch 2 mal vor,zieht euch bundeswehrklamotten an und dann ab gehts nach afghanistan,dort könnt ihr den taliban ja dann zeigen,wo der hammer hängt!tricky_dude,@Schwaebin
Schwaebin (01.03.2008, 08:47 Uhr)
So sehe ich das auch!
Der Einsatz in Afghanistan war und ist richtig. Und hätten die USA nicht zigtausende Soldaten aus Afghanisten abgezogen für ihren sinnlosen Irak-Krieg, dann wären die Taliban heute mit Sicherheit schon längst Geschichte. Und dass man sich in der afghanischen Bevölkerung auch keine Freunde macht, indem man zuerst schiesst und dann nachschaut ob es sich um Taliban handelt, wird wohl auch jedem klar sein. Und eben weil wir Deutschen uns auf die Aufbauarbeit konzentrieren, haben wir dort noch das größere Ansehen. Ich weiss nicht was noch alles passieren muss, damit die Amerikaner lernen dass sie mit ihrer Wild-West Methode nicht weiterkommen und vielleicht mal ihre Strategie überdenken.
tricky_dude (01.03.2008, 07:51 Uhr)
Vergesslich
Es scheinen alle zu vergessen das ein deutscher Kanzler unmittelbar nach dem 11. September 2001 verkündet hat: "Wir stehen uneingeschränkt an der Seite der USA".
Das wir den Einmarsch in den Irak abgelehnt abgelehnt haben kann jeder vernünftige Mensch nachvollziehen, aber es war richtig die Taliban zu vertreiben, schon vor dem 11. September! Wer dies in Frage stellt, sollte sich mal eingehender mit dem Thema befassen.
Unbestreitbar ist das der Einsatz in Afghanistan zugunsten Bushs Irakkrieg vernachlässigt wurde.
Dirk_37 (29.02.2008, 16:14 Uhr)
Mal wieder zum Artikel!!
Obama will also direkt in die Strategie der anderen Einfluß nehmen. Wer bitte will uns vorschreiben, welche Auflagen wir unserem Militär geben wenn nicht wir selber? Dazu braucht es keinen Schauspieler wie B.O. oder andere!!! Wir sind schließlich nicht in den Irak einmarschiert, haben uns sofort distanziert und auch Afghanistan ist ein Produkt amerikanischer Kriegspolitik! Sie beschweren sich das sie die Drecksarbeit machen müssen, aber wer hat denn Irak I mitfinanziert und ist auch in Afghanistan präsent? Himmel, ich bin grad in den USA und leider bewirken die Medien hierzulande auch, das die Mehrheit der Amerikaner solche Forderungen auch noch unterstützen. MfG Dirk
por2de (29.02.2008, 14:03 Uhr)
an den eingebürgerten...
Ich weiß nicht welche Antworten Sie ständig von mir "lesen" aber ich beschimpfe Sie nicht, sondern bemittleide Sie! Ich rege mich auch nicht auf, sondern lache über Sie!
Und sicher haben Sie ein Recht auf eine eigene Meinung, die stelle ich ja auch gar nicht in Frage. Was ich in Frage stelle ist Ihr Wissensstand und das der niedrig ist, beweisen Sie mit jeder weiteren Antwort von Ihnen.
Aber danke für Ihre "Glük"-Wünsche für mein Studium. Was immer Sie auch studiert haben mögen ... Satzbau oder Rechtsschreibung waren es nicht.
Und jetzt regen Sie sich nicht weiter auf, sondern haben ein schönes Wochenende. Das wünsche ich Ihnen wirklich!
Blattwerk (29.02.2008, 14:00 Uhr)
hätten die Amis den Krieg mit dem Irak nicht angezettelt,
wäre der Alptraum in Afghanistan vielleicht schon längst zu vorbei.
Wäre nicht der Druck der Weltgemeinschaft, dann hätten die USA schon den nächsten Überfall auf ein Land vollzogen.
Ist die USA - die Wiege von Mord und Totschag?
MEHR ZUM ARTIKEL
US-TV-Duell Obama siegt mit Höflichkeit

In einem TV-Duell haben sich Hillary Clinton und Barack Obama einen heftigen aber höflichen Kampf geliefert. Die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten stritten vor allem über Gesundheitspolitik und den Irak-Krieg. Clinton brauchte nach den jüngsten Verlusten dringend einen Sieg - doch sie scheiterte. mehr...

US-Wahlkampf Obama in Stammeskluft

Der US-Wahlkampf wird immer kurioser: Im Internet kursiert ein Bild des Demokraten Barack Obama in afrikanischer Stammeskleidung. Obamas Wahlhelfer sehen dies als "beleidigende Panikmache" - doch angesichts jüngster Meinungsumfragen kann sich Obama entspannt zurücklegen. mehr...

Hillary Clinton "Schande über Dich, Barack Obama"

Hillary Clinton hat harte Wochen hinter sich, im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat sie herbe Niederlagen einstecken müssen. Bei einer Veranstaltung in Ohio hat sie ihren parteiinternen Konkurrenten Barack Obama jetzt scharf attackiert und ihm schmutzige Wahlkampfmethoden vorgeworfen. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe