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Nach dem offiziellen Ende der Kampfhandlungen zwischen Georgien und Russland ist noch kein Frieden für die Menschen in Sicht. Im Gegenteil: Marodierende ossetische Banden beginnen, Grenzdörfer zu plündern und die georgischen Bewohner zu vertreiben
Schrille Töne im Streit um die von Georgien abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien: Die Europäische Union denkt nun sogar über Sanktionen gegen Russland nach. Moskau reagiert mit trotzigem Spott. Die EU sei "einfach enttäuscht", dass ihr "kleiner Schoßhund" Georgien die "Erwartungen nicht erfüllt" habe.
Die Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten, G7, hat das Vorgehen Russlands in Georgien scharf kritisiert. Die Entscheidung, die Unabhängigkeit der abtrünnigen georgischen Regionen Südossetien und Abchasien anzuerkennen, wecke Zweifel am russischen Engagement für Frieden.
Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat das Ende der Militäraktion in Georgien angeordnet. Zugleich erteilte Medwedew den Befehl, die Kampfhandlungen jeder Zeit wieder aufzunehmen, sollte in der von Georgien abtrünnigen Region Südossetien wieder Gewalt an der Bevölkerung verübt werden. Zudem forderte Russlands Außenminister Sergej Lawrow den Rücktritt des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili.
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