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Die Brutalität in Mexiko kennt kaum noch Grenzen: In 24 Stunden sind am Wochenenende 69 Menschen dem Krieg mit den Drogen-Kartellen zum Opfer gefallen - ein trauriger Rekord. 26 Menschen wurden allein in der Grenzstadt Ciudad Juarez getötet.
Schwere Vorwürfe nach dem Brandanschlag auf ein mexikanisches Kasino: Ein Notausgang ließ sich nicht öffnen, Menschen erstickten in Toilettenräumen. Ein ganzes Land steht unter Schock.
Der Popocatépetl rumort wieder. Am Wochenende ging ein Ascheregen über Mexikos größtem aktiven nieder. Vom Ausbruch des Feuerbergs wären in der dichtbesiedelten Region rund 24 Millionen Menschen betroffen.
In der Debatte um die Gesundheit von Venezuelas Staatschef Hugo Chávez hat sein Stellvertreter Elías Jaua versichert, dass die Krebserkrankung des Präsidenten nicht lebensgefährlich sei.
Im Nordosten Mexikos sind bei einer Schießerei zwischen Soldaten und einer Gang mindestens 25 Menschen getötet worden.
In Venezuela ist nach monatelangem Hungerstreik gegen die Landpolitik von Staatschef Hugo Chávez ein Farmer gestorben.
Im Norden Mexikos sind 38 heimlich verscharrte Leichen entdeckt worden.
Der Drogenkrieg in Mexiko hinterlässt weiter seine blutige Spur: In der Provinz Michoacan machte ein Todesschwadron Jagd auf den stellvertretenden Sicherheitschef. In Ciudad Juarez überfiel ein Dutzend Männer ein Reha-Zentrum und richtete ein Massaker an Jugendlichen an.
Drogenkartelle kontrollieren ganze Regionen in Mexiko, sie unterwandern Staat und Gesellschaft. Seit Präsident Felipe Calderon den Kartellen den Kampf angesagt hat, tobt in dem Land ein blutiger Krieg. Die Opferzahlen gehen in die Tausende, denn der Staat begegnet einem oft übermächtigen Feind.
Die venezolanische Ölgesellschaft PDVSA hat den Rohöl-Verkauf an den US-Konzern Exxon Mobil eingestellt und die Geschäftsbeziehungen zu dem Konzern ausgesetzt. PDVSA reagiert damit auf das Einfrieren von Vermögenswerten in Milliardenhöhe. Von unserem Korrespondenten in Caracas.
Die Venezolaner stimmen darüber ab, ob sich Präsident Hugo Chávez so oft wiederwählen lassen darf, wie er mag. Stimmen sie mit Ja, könnte der Volkstribun das Land bis 2050 anführen, wie er vollmundig ankündigt. Das wäre für viele eine Horrorversion. Und nicht nur für seine Gegner.
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