. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
11. Januar 2010, 12:04 Uhr

Regierung hat Spur zu Verschleppten

Seit einem halben Jahr gibt es keine offizielle Spur der im Jemen entführten Familie aus Sachsen. Nun hat die Regierung des Landes gegenüber Außenminister Guido Westerwelle eingeräumt, den Aufenthaltsort der Verschleppten zu kennen.

Jemen, Deutsche, Entführung, Sachsen, Familie, Westerwelle

Jemeniten halten ein Plakat mit dem Bild der verschleppten deutschen Familie hoch. Damit protestieren sie gegen die Entführung der deutschen Familie im Sommer 2009© Yemen TV/Reuters

Die jemenitischen Behörden wissen nach Angaben von Staatschef Ali Abdallah Saleh, wo sich die entführte fünfköpfige Familie aus Sachsen befindet, wie Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bei Gesprächen mit Salih in Sanaa mitgeteilt wurde. Die deutsche Seite habe dafür noch keine Bestätigung. Westerwelle fügte hinzu: "Wenn dem so sein sollte, ist das eine hoffnungsvolle Nachricht."

Das Ehepaar aus Sachsen mit seinen drei kleinen Kindern war im Juni vergangenen Jahres verschleppt worden. Westerwelle dankte der jemenitischen Regierung ausdrücklich für ihre Bemühungen zur Beendigung des Geiseldramas. Salih habe ihn darüber informiert, dass seine Regierung davon ausginge, den "Ort des Aufenthalts zu kennen".

Zugleich sagte der Bundesaußenminister der jemenitischen Regierung Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus von al Kaida zu. Der Jemen dürfe "kein Hafen für Terroristen" werden. Dies diene auch dem internationalen Interesse. Zugleich mahnte Westerwelle, die verschiedenen Regionalkonflikte im ärmsten Land der arabischen Halbinsel mit politischen Mitteln zu lösen.

DPA/AFP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Jemen Alle deutschen Geiseln leben offenbar noch

Hoffnung für die Angehörigen der verschleppten deutschen Geiseln im Jemen. Laut Auskunft der jemenitischen Regierung sind alle Mitglieder der fünfköpfigen Familie aus Sachsen noch am Leben. Zuletzt waren auf einem Video der Kidnapper lediglich die drei Kinder lebendig zu sehen. mehr...

Jemen Willkommen in Instabilistan

Durch das vereitelte Attentat auf eine US-Passagiermaschine gerät der Jemen, das Armenhaus Arabiens, in den Fokus der Welt. Das instabile Land bietet ein prächtiges Klima für Terroristen - vor allem für die der al Kaida. mehr...

Entführung im Jemen Kidnapper sind angeblich identifiziert

In das Geiseldrama in Jemen kommt offenbar Bewegung. Sicherheitskräfte haben Medienberichten zufolge zwei Haupttäter identifiziert, die hinter der Entführung stecken sollen. Auch die Region, in der die Männer sich derzeit aufhalten, soll den Behörden bekannt sein. mehr...

 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch