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7. August 2007, 11:49 Uhr

Madeleines Spur führt in die Schweiz

Ein neuer Hinweis bringt die Ermittler im Fall Madeleine voran: Ein mutmaßlicher Kinderschänder aus der Schweiz gilt als Hauptverdächtiger für die Entführung der damals Dreijährigen. Der 67-Jährige hat nach der Verschleppung eines anderen Mädchens Selbstmord begangen..

Vermisste Madeleine: Als Hauptverdächtiger gilt ein 67-Jähriger Schweizer, der sich mit einem Kopfschuss getötet hat© AP/PA

Eine neue Spur im Fall der entführten Madeleine führt nach Presseberichten in die Schweiz. Dort hatte sich in der vergangenen Woche ein mutmaßlicher Kinderschänder erschossen, der zum Zeitpunkt des Verschwindens von Madeleine am 3. Mai in der Nähe ihres Ferienortes in der Algarve gewesen sei, berichtete die britische "Times".

Der 67-jährige Urs Hans von Aesch sei nach Angaben der Schweizer Polizei dringend verdächtig, in der Schweiz ein blondes fünfjähriges Mädchen entführt zu haben, das der vierjährigen Madeleine sehr ähnlich sei. "Wegen der Ähnlichkeiten und weil Von Aesch in Spanien lebt, hatten wir Interpol eingeschaltet", zitierte die Zeitung den Schweizer Polizeisprecher Hans Peter Eugster. Interpol habe dann die spanische und die portugiesische Polizei informiert, die nun ermittelten, ob sich der verdächtige Schweizer an der Algarve aufgehalten habe.

Verdächtiger tötete sich mit Kopfschuss

Nach der Entführung der Fünfjährigen in Appenzell - deren Namen die Polizei mit Ylenia Lenhard angab - war eine Großfahndung ausgelöst worden. Dabei war die Leiche des mutmaßlichen Entführers in einem Waldstück bei Oberbüren entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei tötete sich der Mann mit einem Kopfschuss. Seine DNA-Spuren fanden sich an entdeckten Gegenständen, die der kleinen Ylenia gehörten - ihrem Rucksack, Fahrradhelm und Kickboard. In dem Rucksack habe sich auch die gesamte Kleidung des Mädchens befunden, teilte die St. Galler Kriminalpolizei am Montag mit.

Der 67-Jährige war am vergangenen Mittwoch - einen Tag nach dem Verschwinden der Fünfjährigen - tot gefunden worden. In der Nähe der Leiche stand der Kleintransporter des Mannes mit spanischem Kennzeichen. Nach Angaben der "Times" könnte es sich um denselben Wagen handeln, der den Eltern der entführten Madeleine kurz nach deren Verschwinden unweit ihrer Ferienwohnung aufgefallen war. Das kleine Mädchen war in Appenzell am 31. Juli von der Wohnung ihrer Mutter ins nahe gelegene Schwimmbad gegangen. Der Bademeister hatte das Kind noch gesehen. Am vergangenen Wochenende hatten bis zu 100 Polizisten und Feuerwehrleute, unterstützt von Tauchern, Spürhunden und einem Armeehubschrauber, nach der Vermissten gesucht.

DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
TheSteck (08.08.2007, 09:23 Uhr)
da kommt noch was ...
erstaunlich !
ich glaube da kommt noch ziemlich was bei raus.
warten wir mal ab.
und zu der 'zeugin' in belgien: 100% sicher ???
Andreas2007 (07.08.2007, 20:13 Uhr)
Die endlose Lügengeschichte
Ein Unfall im Apartement?
Blutspuren an der Wand, die Monate später entdeckt worden sein sollen?
Man blutet auch so leicht. Bei einem Unfall hat niemand einen Grund etwas vertuschen zu wollen, zumindestens nicht die Eltern. Und Entführer wischen dann auch noch eine Stunde lang die Wand sauber, was? So ein Blödsinn, versucht mal Blut von einer Wand runterzuwischen, das sieht danach garantiert schlimmer aus als vorher. Und natürlich wachen die anderen beiden Kinder von dieser Unfall- und Wischaktion nicht auf.
Leichengeruch der Monate später entdeckt worden sein soll?
In diesem Hotelzimmer ist garantiert schon mehr als einer gestorben. Davon abgesehen kann der Hund auch was anderes gerochen haben.
Das ist doch alles blanker Unsinn.
Die Spuren wurden da plaziert um den Fall zu den Akten legen zu können.
Habe mal 2 Tarot-Karten gezogen:
1. Wissenschaft
2. Der Teufel
Das sagt wohl alles.
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