Startseite

US-Marine will Raketenstart in Nordkorea verfolgen

Die USA, Japan und Südkorea wollen den Raketenstart in Nordkorea genau überwachen. Er könnte Aufschluss über Fortschritte des Landes bei Langstreckenraketen geben.

  Mit Blick auf den angekündigten Raketentest Nordkoreas werden in Japan Raketenabwehrsysteme installiert

Mit Blick auf den angekündigten Raketentest Nordkoreas werden in Japan Raketenabwehrsysteme installiert

Die USA und andere Länder in der Region Asien-Pazifik bereiten sich mit Hochdruck auf den umstrittenen Raketenstart in Nordkorea vor. Washington sieht in dem von Nordkorea angekündigten Start einer Satelliten-Trägerrakete den getarnten Test einer Atomrakete. Die US-Marine will in der Region stationierte Kriegsschiffe in Position bringen, um den Start zu verfolgen. Die Marine bewege Schiffe, "so dass wir die beste Wahrnehmung der Situation haben", sagte der Befehlshaber des US-Pazifikkommandos, Admiral Samuel Locklear, am Donnerstag (Ortszeit) dem Pentagon zufolge.

Japans Verteidigungsminister Satashi Morimoto erteilte am Freitag den Befehl, die Rakete zu zerstören, sollte sie auf japanisches Territorium zu fallen drohen. Die südkoreanischen Streitkräfte würden die Lage um den Raketenstart genau beobachten und entsprechende Vorbereitungen treffen, hieß es auch aus dem Verteidigungsministerium in Seoul. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, die Marine verlege speziell Schiffe ins Gelbe Meer, um Start und Flug der Rakete auf dem Radar verfolgen zu können.

Bereits ein gescheiterter Raketenstart

Nordkorea hatte in den vergangenen Tagen trotz internationaler Warnungen die Startvorbereitungen ungebremst vorangetrieben. Nordkorea mache die Rakete an der Startrampe an der Westküste für das angekündigte Startfenster vom 10. bis 22. Dezember startklar, berichtete der südkoreanische Rundfunksender KBS unter Berufung auf Regierungsbeamte. Die Betankung der aufgerichteten Rakete könnte übers Wochenende erfolgen. Auf Satellitenfotos sei jedoch zu erkennen, dass die Abschussrampe verhüllt sei.

Japan, die USA, Südkorea und andere Länder gehen davon aus, dass erneut die Technologie für eine Interkontinentalrakete getestet werden soll. Eine solche ballistische Rakete ist das wichtigste Trägermittel für einen atomaren Sprengkopf. Im April war ein Raketentest Nordkoreas fehlgeschlagen. Auch damals sollte nach nordkoreanischen Angaben ein Beobachtungssatellit ins All gebracht werden. Der UN-Sicherheitsrat, der per Resolution dem kommunistischen Land Starts unter Verwendung der Technik für ballistische Flugkörper untersagt, hatte den Start aufs Schärfste verurteilt.

DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools