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EU will der Türkei 72.000 Flüchtlinge abnehmen

Die Europäische Union hat sich mit der Türkei offenbar auf einen Deal geeinigt: Mehreren Medienberichten zufolge existiert ein erster Entwurf, in dem auch konkrete Zahlen genannt werden.

EU will Türkei 72.000 Flüchtlinge abnehmen

Flüchtlinge in einem Boot auf dem Mittelmeer vor der türkischen Küste: Die EU hat sich mit der Türkei auf einen Deal geeinigt

Beim Krisengipfel in Brüssel haben die EU-Bosse und die Türkei offenbar einen ersten Entwurf für eine Vereinbarung festgezurrt. Dabei haben die Verhandlungspartner mehreren Medienberichten zufolge auch konkrete Zahlen festgelegt. Nach Informationen von "Spiegel Online" würden demnach 18.000 syrische Flüchtlinge in der EU verteilt, dafür werde ein seit Juli 2015 bestehender Beschluss der EU zur Umsiedlung herangezogen. Hinzu kämen weitere 54.000 Flüchtlinge aus einem weiteren Umsiedlungsprogramm, das die EU Ende September gegen den Widerstand einiger osteuropäischer Staaten durchgesetzt hatte.

Laut "Spon" besteht der entscheidende Unterschied darin, dass auch diese 54.000 Flüchtlinge nur in Mitgliedsländer verteilt werden, die freiwillig zur Aufnahme bereit seien. Der Vorschlag von Angela Merkel, Syrer direkt aus der Türkei nach Europa zu holen, stößt also weiterhin nur auf verhaltenen Anklang bei den anderen Partnern.

EU: Kritik am Türkei-Deal von vielen Seiten

Von vielen Seiten regen sich Kritik und Vorbehalte. Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite habe laut eines Berichts von "Bild" Zweifel an dem geplanten Deal angemeldet. Das vorgeschlagene Paket sei „sehr kompliziert“, „schwer umzusetzen“ und befinde sich „an der Grenze des internationalen Rechts".

tim
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