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1. März 2010, 22:09 Uhr

Griechen stehen vor Woche der Wahrheit

Die Europäische Union macht Druck - und Griechenland reagiert. Schnelle Ausgabenkürzungen erwartet die EU-Kommission von dem hochverschuldeten Staat. Das Kabinett in Athen will diese bereits am Mittwoch beschließen. Dass das Land Hilfe benötigt, ist unumstritten - aber wer steht dafür gerade?

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Nach ihrer Unterredung: EU-Währungskommissar Olli Rehn (l.) und der griechische Finanzminister Giorgios Papakonstantinou© Orestis Panagiotou/EPA

Die Europäische Union erwartet in den kommenden Tagen von Griechenland "permanente und strukturelle" Ausgabenkürzungen, um sein enormes Staatsdefizit weiter abzubauen. Das machte Währungskommissar Olli Rehn am Montagabend auf einer Pressekonferenz nach seinen Gesprächen mit der Regierung in Athen deutlich.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte nach einem Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero in Hannover, es sei Aufgabe Griechenlands, "dass das Vier-Prozent-Reduktionsziel wirklich umgesetzt wird". Zuvor schloss die Bundesregierung die Verwendung deutscher Haushaltsmittel zur Linderung der griechischen Finanznöte aus. Athen müsse sich selbst helfen: "Der Ball ist jetzt bei den Griechen", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Sabine Heimbach in Berlin.

Die EU-Kommission hat Griechenland aufgetragen, das Haushaltsdefizit von zuletzt 12,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Jahr um mindestens vier Prozentpunkte zu vermindern. Die Furcht vor einer Zahlungsunfähigkeit Griechenlands, dessen Gesamtverschuldung 2010 rund 120 Prozent des BIP erreichen dürfte, belastet seit Wochen auch den Euro.

Wer rettet Griechenland?

Die Griechen zeigen sich einsichtig. Griechenland werde zur Verminderung seines massiven Haushaltsdefizits "alles Nötige tun - und das schließt auch zusätzliche Maßnahmen ein", sagte Finanzminister Giorgios Papakonstantinou nach seinem Treffen mit Rehn. Die Regierung hat der EU bereits zugesagt, das Rentenalter anzuheben, die Beamtenbezüge zu kürzen und die Verbrauchssteuern zu erhöhen. Am Mittwoch trifft sich das Kabinett zu einer Krisensitzung, um "Entscheidungen zur Wirtschaft" zu treffen. Mitte März muss Griechenland Brüssel über die Umsetzung seiner Sparpläne Bericht erstatten.

Rehn wollte sich auf seiner Pressekonferenz nicht zu Spekulationen äußern, EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich könnten Griechenland beim Schuldenabbau helfen. Er betonte, die EU habe "Mittel und Wege, die Stabilität in der Eurozone zu gewährleisten". Zapatero, der derzeit auch EU-Ratspräsident ist, äußerte sich "vollkommen überzeugt, dass die Schwierigkeiten in Übereinstimmung mit dem Stabilitäts- und Wachstumspakt lösbar sind". Merkel erklärte, es sei Aufgabe der EU-Kommission, in Übereinstimmung mit dem Internationalen Währungsfonds dafür zu sorgen, "dass Griechenland ein Programm vorlegt, das die selbst gesetzten Ziele einhält", sagte sie.

APN
 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
Garnet (02.03.2010, 08:12 Uhr)
@allesklar
Ja, hab mal eine gesehen. War nicht so schlimm. Wir bekommen jetzt 7% auf Superannuation und ich denke die Zinsen gehen wieder hoch diese Woche. Die Universitaet fuer den Jungen ist teuer, aber er ist dann auch durch in 4 Jahren, gezwungenermassen. Muss er eben rackern. Gehe jetzt zum Touch Football. Unser Team besteht aus 2 Indern ( Arzt, IT Specialist), Suedafrikaner( Minenexperte),Samoaner(Polizist)Englaender(Lehrer) Kanadier( Selbststaendig) und der Deutsche( Handwerksmeister). Alle total und absolut integriert. Wenn ich mal wieder ne Schlange sehe dann denke ich an Sie.
babylon (02.03.2010, 07:43 Uhr)
Das haben wir nun davon!
jeder wird in die EU aufgenommen und der deutsche Steuerzahler darf dann zahlen. Wenn das die Aufgabe der EU ist uns noch weiter auszunehmen und solche Lügenstaaten wie Griechenland zu unterstützen kann das nur heißen : Raus aus diesem Kostenfaktor EU!
Hoffentlich bleibt Frau merkel hart und die Griechen bekommen von uns keinen Cent!
allesklar (02.03.2010, 07:41 Uhr)
@ garnet
Und schlangen jede menge in AUS!
allesklar (02.03.2010, 07:37 Uhr)
Vielleicht sollte man es in der Gruenderlaendern der EU
einsehen das es laender gibt die ABSOLUT nicht in die EU passen.

Vielleicht ist Griechenland eines davon!

DENN:

" Sie zahlen 1355 Euro Bestechungsgeld pro Jahr! "


Und Bulgarien und Rumanien in der EU - werde ich NIE begreifen. Die Tuerkei ist ein weiteres Problem!
Garnet (02.03.2010, 07:25 Uhr)
Es bereitet echte Freude
hier im Forum die Beitraege zu lesen. Ich habe 10 % GST( MwSt) und meine Frau und ich werden unabhangig voneinander besteuert, da gibt es so was nicht wie in D. Hab meine Superannuation, jeden Tag Sonne, unsere Einwanderer sind alle gebildet und die Kinder haben eine Zukunft. Alright, wir haben die Kiwis und die Pacific Insulaner, aber das sind alles hart arbeitende Menschen. Super nett zudem. Viel Spass mit Rumaenien, freue mich schon auf die Nachrichten.
allesklar (02.03.2010, 07:19 Uhr)
@ lummy
pssssttt. der mann ist professor - der kann nicht irren - aber warte mal hatten wir nicht mal einige professoren als wirtschaftsweisen. es ist wie immer - gute vorschlaege setzen sich durch. wie grossmutter schon sagte; spare beizeiten ...
lummy (02.03.2010, 06:41 Uhr)
@Wittigofranko
ab besten doch gleich 100% Merwertsteuer rauf
und die Spritsteuer auch noch mal um 100% erhöhen.
Was rauchen Sie den ?Alte Socken oder so was.
Wer soll sich noch was leisten können bei Ihrem Schwachsinn ?Der dumme Pöbel vielleicht ?Denen es eh und je schon nass rein geht die sollen diese Idiotie bezahlen.....Tolle Idee !!!
Die Griechen haben sich selbst hineingeritten und jetzt solls der dumme EU-Bürger wieder richten.
Was für ein exorbitanter Oberschwachsinn........Ohne Worte.
Cassien (02.03.2010, 04:20 Uhr)
Griechenlands Pleite
Das Land ist so in den Schlamm eingefahren, so dass man Ochsen bräuchte um es herauszubekommen. Jedoch hat man nur Esel und unfruchtbare Maultiere hierzulande. Leider wird die restliche Welt nicht besser regiert und gleicht einem Pferdestalles eines Scheiches, der je nach seiner Laune damit umgeht !
allesklar (02.03.2010, 03:56 Uhr)
Sogar gesunken
Der Durchschnittspreis für ein Apartment in Tokio zog dagegen um 10,8 Prozent auf 48,53 Millionen Yen an. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis wiederum stieg um 13,8 Prozent auf 644.000 Yen oder umgerechnet rund 5320 Dollar.
---------------
Deflation erhoeht die Zahl derer die sich noch was leisten koennen!
allesklar (02.03.2010, 03:53 Uhr)
Liste MwSt.
Selbserklaerend in der Rangliste.

1. Belgien ? 21 %
2. Bulgarien ? 20 %
3. Dänemark ? 25 %
4. Deutschland ? 19 %
5. Estland ? 18 %
6. Finnland ? 25 %
7. Frankreich ? 19,6%
8. Griechenland ? 18 %
9. Grossbritanien ? 17,5%
10. Italien ? 20 %
11. Irland ? 21 %
12. Lettland ? 18 %
13. Litauen ? 18 %
14. Luxemburg ? 15 %
15. Malta ? 15 %
16. Niederlande ? 19 %
17. Ã?sterreich ? 20 %
18. Polen ? 22 %
19. Portugal ? 19 %
20. Rumänien ? 19 %
21. Schweden ? 25 %
22. Slowakei ? 20 %
23. Slowenien ? 20 %
24. Spanien ? 16 %
25. Tschechei ? 22 %
26. Ungarn ? 25 %
27. Zypern ? 15 %
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