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Die Europäische Union will ihre Stabilisierungstruppe EUFOR in Bosnien verkleinern.
Der Absturz einer Drohne auf das Wohnhaus einer alten Frau ist nach Ansicht von Beobachtern "ein PR-Desaster" für die EU-Truppen im Kongo.
In Bosnien ist ein Hubschrauber der spanischen Armee abgestürzt. Dabei sind außer den beiden spanischen Piloten auch zwei deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Die Besatzung war für die EU-Friedenstruppe in Bosnien unterwegs.
Auch wenn die Rebellen im Tschad die von ihnen eingenommene Hauptstadt wieder verlassen haben, spitzt sich die Lage in dem Land zu. Ausländer flüchten in Scharen, die Lebensmittel werden knapp. Nun droht der tschadische Außenminister dem Sudan mit einem Einmarsch.
Nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse im Kongo haben sich Truppen des Präsidenten Kabila und Kämpfer des Herausforderers Bemba heftige Gefechte geliefert. Dabei gerieten 14 Botschafter zwischen die Fronten.
Im Ringen mit dem zähen Gaddafi erhöht der Westen die militärische Dosis: Jetzt sollen es Militärberater richten. Es darf bezweifelt werden, ob das reicht, um dem Diktator den Garaus zu machen.
Enthaltung im UN-Sicherheitsrat, keine Beteiligung am Nato-Einsatz - bisher hat sich Deutschland aus dem Libyen-Konflikt herausgehalten. Das dürfte sich nun ändern: Für eine humanitäre EU-Mission soll die Bundeswehr Sanitäter, Feldjäger und Pioniere in die Region schicken.
Angesichts hoher Verluste haben die Rebellen der libyschen Regierung einen Waffenstillstand angeboten. Die reagierte auf die Forderung, Gaddafis Soldaten mögen die Städte verlassen, eindeutig: "Verrückt" nannte ein Sprecher den Vorschlag der Rebellen.
Trotz der dramatischen Lage im Tschad hat sich der UN-Sicherheitsrat nicht auf eine offizielle Erklärung einigen können. Davon ist abhängig, ob die UN auch militärisch gegen die Rebellen eingreifen könnte. In Tschads Hauptstadt kämpfen Regierungstruppen und Rebellen um die Macht; erste ausländische Flüchtlinge wurden in Sicherheit gebracht.
Auf den Straßen Kinshasa patrouillieren die Milizen, dabei sehnen sich die meisten Kongolesen vor allem nach einem: Frieden. Wenn es am Sonntag zur Stichwahl um das Präsidentenamt kommt, steht im Mittelpunkt die Frage: Kann der Sieger das Land einen?
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