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Russisches Geld soll Zypern retten

Zypern benötigt rund 17 Milliarden Euro aus dem Euro-Rettungsschrim. Doch statt den europäischen Steuerzahlern, könnten reiche Russen zur Kasse gebeten werden.

  Die Zentrale der Laiki Bank in Nikosia: Auf zyprischen Bankkonten sind angeblich russische Schwarzgelder deponiert.

Die Zentrale der Laiki Bank in Nikosia: Auf zyprischen Bankkonten sind angeblich russische Schwarzgelder deponiert.

Reiche Russen sollen dabei helfen, das Euro-Mitglied Zypern vor der Staatspleite zu bewahren. Die Eurozone will Zeitungsberichten zufolge reiche Bürger und Konzerne mit Geldanlagen in Zypern an den Kosten des geplanten Hilfspakets für den Inselstaat beteiligen. Nach Informationen des "Handelsblattes" und der "Süddeutschen Zeitung" werde derzeit von den Euro-Ländern geprüft, wie ein Sanierungsbeitrag privater Kontoinhaber und Bankgläubiger, viele von ihnen aus Russland, aussehen könnte.

Im Gespräch seien etwa höhere Steuern auf Unternehmensgewinne, Kapitalerträge und Grundbesitz sowie eine Vermögensteuer. Eine Option wäre auch, die in Zypern deponierten ausländischen Spareinlagen zur Sanierung heranzuziehen. Das würde auch russisches Schwarzgeld betreffen, das auf zyprischen Banken deponiert sein soll. Die EU-Kommission sieht ein solches Bail-in laut "Handelsblatt" allerdings kritisch. Sie befürchtet, dass es das Vertrauen der internationalen Finanzmärkte in die Euro-Zone erneut erschüttern könnte.

Zypern benötigt zirka 17 Milliarden Euro

Der Vizechef der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Meister (CDU), sagte der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf, Zyperns Leistungsbilanz weise "hohe Auslandsinvestitionen in Russland auf". Der Abfluss des Gelds könne aber gestoppt werden. Es sei zudem "nicht ausgeschlossen, dass Russland kurzfristig mit einem Überbrückungskredit einspringt", sagte Meister.

Zypern braucht dringend Geld. Im Juni hatte der Inselstaat einen Antrag auf Hilfe aus dem Eurorettungsfonds gestellt und beziffert seinen Bedarf auf rund 17 Milliarden Euro. Davon soll ein Großteil an angeschlagene Banken der Insel fließen. Der Antrag ist jedoch umstritten. Dem Land wird besonders in Deutschland vorgeworfen, nicht entschieden gegen Steuerbetrug und Schwarzgeld etwa aus Russland vorzugehen.

mai/AFP/AFP

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