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Der Mitte Oktober aus palästinensischer Geiselhaft freigekommene israelische Soldat Gilad Schalit hat sich in einer Videobotschaft bei seinen Unterstützern bedankt.
"Ingridmania" nennen die kolumbianischen Medien die globale Hysterie um Ingrid Betancourt. Für eine Verfilmung werden sogar Hollywoodstars wie Meryl Streep oder Sigourney Weaver gehandelt. Nach der spektakulären Befreiung ist nun die Vermarktungsschlacht um die weltweit prominenteste Ex-Geisel in vollem Gange.
Kurz nach seiner Freilassung aus der Gewalt somalischer Piraten hat der Brite Paul Chandler vom Tod seines Vaters erfahren.
Die kolumbianische Ex-Geisel Ingrid Betancourt hat Gerüchte dementiert, sie habe während ihrer Gefangenschaft eine Beziehung zum Chef der Guerillaorganisation FARC, Alfonso Cano, gehabt.
Die kolumbianischen FARC-Rebellen haben vier weitere ihrer rund 720 Geiseln frei gelassen. Die ehemaligen Abgeordneten beklagten sich bitter über die "unmenschlichen" Qualen der mehr als sechsjährigen Gefangenschaft.
Frankreich drückt Ingrid Betancourt an sein Herz: Nach sechs Jahren Gefangenschaft im kolumbianischen Dschungel und zwei Tage nach ihrer Befreiung aus den Händen der Farc-Rebellen traf die Politikerin in Paris ein. Die Geiselhaft sei eine lange Folge von "Folter, Demütigung und Erniedrigung" gewesen, sagte die 46-Jährige.
Die nach mehr als sechs Jahren Geiselhaft befreite Ingrid Betancourt ist auf dem Weg nach Frankreich. Ein Flugzeug startete in Kolumbien mit der Ex-Geisel und ihrer Familie an Bord. In Paris wird sie von Staatspräsident Nicolas Sarkozy empfangen. Kommende Woche steht ein Treffen mit dem Papst an.
Mit der gewaltlosen Befreiung der französisch-kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt ist der Regierung in Bogotá ein politischer Husarenstreich gelungen. Die prominenteste Ex-Geisel der Farc kann ihr Glück kaum fassen, die Kolumbianer jubeln. Für die älteste Guerilla-Organisation Lateinamerikas ist es eine katastrophale Niederlage.
Rudolf Blechschmidt, Ex-Geisel in Afghanistan, hätte nach eigenen Worten Wochen früher befreit werden können. Dem stern sagte er, der afghanische Geheimdienst habe die Verhandlungen aus "Geldgier" erschwert. Auch das Verhalten deutscher Diplomaten sei irritierend gewesen.
Das Auswärtige Amt hat jetzt die Sahara Geiseln zur Kasse gebeten. Sie sollen sich mit einem Betrag von jeweils 1000 und 2000 Euro an den Kosten für ihre Befreiung beteiligen.
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