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29. Oktober 2007, 12:22 Uhr

"Bill Clinton ist sexsüchtig"

Bill Clinton glotzt jeder Frau hinterher, ist sexsüchtig und braucht dringend Therapie. So wird Ex-US-Präsident Gerald Ford in einem neuen Buch zitiert. Dem Autoren hat Ford über seine Erlebnisse mit dem Frauenhelden erzählt - und was er von Hillary Clinton hält.

Zusammen im Wahlkampf: Bill Clinton und seine Frau Hillary© Stan Honda/AFP

Monica Lewinsky und der Sexskandal im Weißen Haus: Dieses leidige Thema spielt bei den Clintons längst keine Rolle mehr. Derzeit konzentrieren sich Bill und Hillary ganz auf die Präsidentschaftskandidatur der ehemaligen First Lady. Dabei soll Hillary als eigenständige Politikerin dargestellt werden, die zwar die erfolgreiche Wirtschaftspolitik mitnichten aber die schmierigen Affären ihres Mannes im Weißen Haus fortsetzt. Ehemann Bill hält sich deshalb im Wahlkampf vornehm zurück. Denn an sein Gesicht können sich vor allem konservative Wähler schwer gewöhnen. Die Devise: Hillary statt Bill, Politik statt Sex.

Bisher klappt das ganz gut, Hillary steuert scheinbar unbeirrt aufs Weiße Haus zu. Doch ein neues Buch könnte ihrer Kampagne unschöne Schlagzeilen bescheren. Ehemann Bill sei ein Sex-süchtiger, der jeder Frau hinterher starrt. Dies behauptet keiner von Hillarys Rivalen oder ein verprellter ehemaliger Clinton-Vertrauter. Nein, mit diesen Worten wird Ex-US-Präsident Gerald Ford in dem Buch "Write It When I'm Gone" (Schreibe es, wenn ich weg bin) zitiert. Der Autor, der Journalist Thomas DeFrank, hat den 2006 gestorbenen Ford ab 1991 zu mehreren vertraulichen Gesprächen getroffen und die Inhalte nun veröffentlicht. "Er ist krank, ist süchtig und braucht Behandlung", soll Ford über Bill gesagt haben.

Der Republikaner Ford, Präsident von 1974 bis 1977, habe sich äußerst besorgt um Clinton gezeigt, sagte nun DeFrank zu US-Medien: "Er wollte Bill Clinton nicht beschimpfen oder schlecht machen, Ich denke seine Äußerungen über die Sucht kamen wirklich von Herzen." Auch Fords Frau Betty, die medikamenten- und alkoholabhängig war, will bei Bill Clinton eine Sucht erkannt haben. "Es gibt eine Behandlung dafür. Viele Männer haben diese mit Erfolg absolviert. Aber er macht es nicht, weil er es nicht wahrhaben will."

"Er ist nicht besonders subtil"

Zu diesem Urteil sind die Fords wohl durch eigene Beobachtungen gekommen. Gerald Ford berichtete dem Journalisten von dem ersten Treffen mit den Clintons 1993 in seinem Anwesen in Colorado. "Ich sage ihnen eines: Er hat bei keinem der gesellschaftlichen Ereignisse auch nur einen gut-aussehenden Rock ausgelassen. Er ist ständig am Glotzen. Er ist nicht besonders subtil, was seine Interessen angehen."

Ex-Präsident Gerald Ford und seine Frau Betty© REUTERS/Mark Wilson

So viel zu den negativen Seiten des Bill Clinton. Doch Gerald Ford hatte auch Positives über die Clintons zu berichten. Bill habe die besten Fähigkeiten, die er je bei einem Politiker gesehen habe. "Er kann ein drei Tage altes Eis verkaufen, so gut ist er", sagte Ford. Doch viel mehr beeindruckte ihn offenbar Gattin Hillary. Defrank zitiert Ford mit folgende Worten: "Sie ist stärker und härter als ihr Ehemann. Sie hat stärkere Überzeugungen." Zwar sei Ford nicht mit Hillarys politischer Ausrichtung einverstanden gewesen, berichtete DeFrank von seinen Gesprächen, doch trotzdem habe Ford sie als sehr kompetente Politikerin beschrieben. Nichtsdestotrotz sagte Ford dem Journalisten: "Ich glaube nicht, dass das Land bereit für einen weiblichen Präsidenten ist."

Ob er damit recht behalten soll, kann Gerald Ford leider nicht mehr erleben. Auch nicht, wie sich die Clintons zu seinen Äußerungen verhalten. Zunächst verweigerte ein Clinton-Sprecher jeden Kommentar zu dem Buch.

mta
 
 
KOMMENTARE (10 von 15)
 
dosenoeffner (30.10.2007, 17:20 Uhr)
Na dann Prost
Super, genau so stelle ich mir politische Kontroversen vor! Ein weiteres Glanzstück amerikanischer Politkultur vom Allerfeinsten!
chatahootchee (30.10.2007, 12:24 Uhr)
Titel ....
... des Artikels ist Clinton. Holujuja's "Beitraege" machen mir doch grosse Sorgen. Hoffentlich ist es nichts Ernsthaftes. Gesundheit!
Oluja (30.10.2007, 09:02 Uhr)
Glauben?
@Dirk_37 & chatahootchee
Ich lese immer glauben, denken, annehmen, meinen...
Aber wer sich mit der Materie näher befasst wird schnell feststellen das die Irakinvasion zu großen Teilen auf den Einfluss und den Druck von AIPAC auf die US-Regierung herrührt, sowie von den Strippenziehern im Hintergrund, wie Chaney, Wolfowitz u.v.a. fanatische Anhänger von PNAC u.a. und aktuell erleben wir wieder wie AIPAC u.a. die USA gegen den Iran in den Krieg treiben, den Israel umbedingt will um jeden Preis.
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@amapola
Schön zu sehen das es auch noch andere Leute gibt welche die miesen tricks und gefährlichen Visonen des Weltagressoren Nr.1 (USA) und Nr.2 (Israel, AIPAC) durchschauen.
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@chatahootchee
So so, Sie erleben es?, wie kommt es dann das sie so wenig Ahnung davon haben das im Irak die größten Militärbasen ausserhald der USA entstehen, eine davon direkt an der iranischen Grenze, und der langfristige Plan vorsieht ca. 30-50.000 US Soldaten DAUERHAFT im Irak zu belassen???.
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Immef mehr Nationen erkennen das der Greenback wertloses buntes Papier ist und die USA überschuldet,d arum wenden sich immer mehr ab und darum sind die USA gezwungen sich so viele Rohstoffe und Machtbereiche wie möglich zu sichern bevor der Dollar völlig abstürzt.
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Was die Zionisten angeht, so ist es ein offenes Geheimniss das sie in den USA die mächtigste, stärkste und reichste "Organisation" darstellen und wie man zig male sehen konnte besuchen fast alle bekannten US-Politiker AIPAC-Veranstaltungen sehr pflichttreu.
Ramazotti (29.10.2007, 19:52 Uhr)
Spielt doch keine Rolle
welche Dollarhure in's Weisse Haus spaziert. Alle vom selben Kaliber. Und ueble Stimmen behaupten ja schon, dass bei Hillary genauso viele Maedels Schlange stehen wie bei "slick Willy".
amapola (29.10.2007, 19:32 Uhr)
So sicher, wie das Amen in der Kirche...
...ist, dass von keiner Nation dieser Welt zur Zeit eine größere Kriegsgefahr ausgeht, als von den USA.
Oberstes Ziel der amerikanischen Interessengruppen ist die Ausbeutung möglichst vieler Energiereserven, ohne Rücksicht auf Verluste bei den eigenen Soldaten so gut wie bei irgendeiner Zivilbevölkerung.
Dieses Land wird die Welt in eine ihrer größten Katastrophen führen, die es je gab. Die Zahler der Opfer des 3. Weltkrieges werden dahinter verblassen.
Man kann den europäischen Regierungen nur raten, wachsam zu sein und ihnen sooft es nötig ist auf die Finger zu klopfen.
Diese USA sind nicht die von 1945.
Damals ging es ihnen wirklich um die Befreiung von einem Tyrannen. Heute ist diese Aussage nur noch ein Vorwand, um möglichst schnell an die Bodenschätze zu kommen.
Hinter den Marionetten, die sich President of the US nennen, stehen die wahren Kriegstreiber. Oluja hat die wichtigsten davon benannt.
Dem müssen wir klar ins Auge sehen, bevor's ins Auge geht.
Dirk_37 (29.10.2007, 19:05 Uhr)
@ chatahootchee
Zwecklos, einen wie Oluja wirst du nicht bekehren können. Er ist fanatischer Anhänger des Glaubens an die Weltherrschaft der Zionisten! Alles Übel dieser Erde stammt vom "Unrechtsstaat Isreal",welche direkten Einfluss auf die Resthirne von Bush und Konsorten ausüben.. Ja,ja,so ist das und nicht anders. Außerdem ist der Iran ein völlig demokratischer Staat welcher niemals die Israelis,sondern höchstens die Zionisten bedroht hat,sagt Oluja. Und der muss es wissen,denn in seiner Freizeit spielt er den persönlichen Militärberater von Herrn A. aus T. und wahrscheinlich war er auch beim blowjob von Billyboy zugegen,zutrauen würd ich es ihm(oder ihr,wer weiß?). Und,Oluja,dies soll keinesfalls eine Beleidigung sein,wirklich. Teile Ihrer Thesen (wie z.B die Verflechtung Isreals/USA, Unrechtskrieg gegen die Palästinänser etc.) sind durchaus nachvollziehbar. Aber glauben Sie wirklich an sowas wie eine internationale "Elite",die die Erde beherrscht???
chatahootchee (29.10.2007, 17:55 Uhr)
AHNUNG?
Ich befasse mich nicht nur, ich erlebe es. Das ist der Unterschied zwischen Praxis und Theorie.
Oluja (29.10.2007, 17:37 Uhr)
Sinnlos?
@chatahootchee
Ihr "Komentar" und "Gegenargument" ist ein Armutszeugnis, gehts auch ein wenig inhaltlicher und sachlicher oder kann hier jeder nöch so dünnen Bullshit herumspammen?.
Jedes meiner Worte ist belegbar, wer sich näher mit der US-Politik befasst und AHNUNG vom US-Militär sowie dessen geostrategischer Ausrichtung hat sieht das ähnlich, und Sie/Ihre???
Oluja (29.10.2007, 16:40 Uhr)
Problem
Das Problem dieser mitlerweile polizeistaatähnlichen und faschistoiden Scheindemokratie, wo es nur zwei Parteien gibt, welche wiederum die Marionetten der Öl- und Waffenlobby sind, sowie der mächtigen Israellobby incl. derer Medienmacht und der sogenannten meißt Extremzionistischen "New York Money People", ist eben deren extreme Abhängigkeit von diesen, darum wird es auch auf Jahre hin keinen vollständigen US-Abzug aus dem Irak geben (dauerhafte Stationierung von ca. 50.000 Mann geplant in 10-12 gigantischen Militärbasen um den Irak dauerhaft ausbeuten und kontrollieren zu können)und die Kriegsgefahr gegen den Iran bleibt ebenso akut, egal wer neuer Präsident/in wird, denn die Zionisten wollen die Vernichtung Irans um jeden Preis, Atomprogramm nur vorgeschobener (Kriegsrechtfertigungsgrund, und die Öl-und Waffenlobby verdient sich mit jedem Kriegstag weiterhin dumm und dusselig.
MRP66 (29.10.2007, 16:14 Uhr)
Völlig Recht hat..
der alte Präsident. Hillary Clinton würde eine sehr gute republikanische Präsidentin abgeben. Gulliani hat mehr demokratisches Gedankengut als Frau Clinton. Na die werden sich wundern, wenn dieser Pitbull im nun scheinheiligen Gewand, ganz oben steht.
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