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Oft mit letzter Kraft versuchen hunderte afrikanische Flüchtlinge über die spanischen Exklaven Ceuta und Mellila die Wohlstandsfestung EU zu stürmen. Geschafft haben sie es noch lange nicht: Spanien will sie wieder abschieben - nach Marokko.
Immer entschlossener versuchen illegale Zuwanderer, in die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko zu gelangen. Nun sind die Flüchtlinge da, die keiner will und keiner abschieben kann. Eine echte Lösung ist nicht in Sicht.
König Juan Carlos I. von Spanien feiert seinen 70sten Geburtstag - und ist nach 32 Jahren auf dem Thron noch ganz und gar nicht amtsmüde. Doch in den vergangenen Monaten stand der Monarch häufiger in den Schlagzeilen als ihm recht gewesen sein dürfte.
Nach einem neuerlichen Flüchtlingsansturm auf Mellilla, bei dem sechs Menschen ums Leben kamen, hat Spanien mit der Ausweisung der Afrikaner begonnen. Die Sofort-Abschiebungen rufen Menschenrechtler auf den Plan.
Nach Protesten von Menschenrechtsorganisationen schiebt Marokko die in der Wüste ausgesetzten Flüchtlinge nun mit Bussen und Flugzeugen ab. Spanien will die Abschiebungen aus den nordafrikanischen Enklaven vorerst stoppen.
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