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Der russische Geschäftsmann und Politiker Andrej Lugowoj, eine der Schlüsselfiguren im Fall des 2006 gestorbenen Kreml-Kritikers und Ex-Agenten Alexander Litwinenko, sieht sich in seiner Position durch Berichte über dessen Tätigkeit für den britischen Geheimdienst bestätigt.
Lange wurde im Mordfall Litwinenko über eine Spionage-Affäre spekuliert, jetzt äußert sich zum ersten Mal ein ranghoher britischer Beamter - und beschuldigt den russischen Staat, bei der Ermordung des Ex-Agenten eine Rolle gespielt zu haben.
Der Streit, den der Mord an dem Ex-KGB-Spion Litwinenko ausgelöst hat, eskaliert: Nun sollen vier britische Diplomaten Moskau verlassen. Außerdem dürfen keine britischen Amtsträger mehr nach Russland einreisen. Und das ist noch nicht alles.
Der Mord an Ex-Agent Litwinenko sorgt für eisige Stimmung zwischen Großbritannien und Russland. Nachdem London russische Diplomaten ausgewiesen hat, verteidigte Premier Brown die Maßnahme. Bei einem solchen Mord erwarte er Hilfe. Nun droht Moskau mit "ernsten Konsequenzen".
Großbritannien hat vier russische Diplomaten des Landes verwiesen. Das Land reagierte damit auf die Weigerung Russlands, einen der Tatverdächtigen im Mordfall Litwinenko auszuliefern. London droht mit zusätzlichen Konsequenzen.
Trotz etlicher Polonium-Spuren in einer Hamburger Wohnung hat sich bisher eine Verstrahlung bei vier Betroffenen nicht bestätigt. Die deutsche Polizei wartet nun auf Kontakte zu russischen Behörden - und erhielt Besuch von Scotland Yard.
In der Affäre um den Gifttod des Kreml-Kritikers Alexander Litwinenko in London gibt es eine neue Spur nach Moskau. An Bord von zwei Passagierflugzeugen der British Airways, die auf der Strecke London-Moskau im Einsatz waren, wurden Spuren einer radioaktiven Substanz entdeckt.
Der ehemalige KGB-Agent Litwinenko kämpft mit dem Tod: In einer Sushi-Bar in London war der Putin-Gegner Litwinenko mit Rattengift vergiftet worden. Seine Überlebenschancen liegen nun bei 50 Prozent.
Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörden sind bei drei weiteren Londoner Hotelangestellten Rückstände eines radioaktiven Gifts gefunden worden. Langfristig sei das Risiko einer Erkrankung der Personen jedoch eher gering.
Nach dem Tod des russischen Exspions Litwinenko sind an zwölf Orten und zwei Flugzeugen Spuren von Radioaktivität gefunden worden. 221 Flüge mit 33.000 Passagieren werden überprüft. Auch Flugzeuge die Deutschland angeflogen haben, könnten betroffen sein.
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