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Im Libanon wächst die Angst vor einem neuen Bürgerkrieg, bei den schwersten Kämpfen seit 1990 droht das Land im Chaos zu versinken. Als Gegenmaßnahme will nun Ministerpräsident Siniora die radikale Gruppe Fatah al-Islam entmachten.
Beim ersten Anschlag auf die UN-Friedenstruppen im Libanon sind sechs spanische Soldaten ums Leben gekommen. Neben ihrem Panzer explodierte eine Bombe. Spanien macht eine palästinensische Extremistengruppe für das Attentat verantwortlich.
Zwei Wochen nach Beginn der Kämpfe zwischen radikalen Islamisten und dem Militär im Norden des Libanon haben die Gefechte auch den Süden des Landes erreicht. Unter der Bevölkerung wächst nun die Angst vor einer Ausdehnung der Kämpfe auf weitere Landesteile.
Bei den schwersten Kämpfen in Libanon seit 1990 hat sich die Zahl der Getöteten auf mindestens 65 erhöht. Unter den Opfern ist auch Saddam al Hajdib. Er wurde im Zusammenhang mit dem geplanten Kofferbombenattentaten auf deutsche Züge gesehen.
Langsam erholt sich der Libanon von den Nachwirkungen des Kriegs vom vergangenen Sommer. Nun bricht im Land eine neue Front auf: Die Kämpfe zwischen der Armee und einer islamistischen Splittergruppe sind die schwersten seit 1990.
Nach schweren Kämpfen um ein Flüchtlingslager im Nordlibanon flohen Tausende Bewohner aus dem Gebiet. Die Flüchtlinge berichteten von katastrophalen Zuständen im Camp, sogar die Leichen von Getöteten blieben in den Straßen liegen.
Die heftigen Gefechte im Libanon zwischen der Fatah al Islam und der libanesischen Armee gehen auch am dritten Tag in Folge weiter. Die islamistische Splittergruppe spricht bereits unverhohlen von einem Bürgerkrieg.
Im Juli 2006 hat Youssef al H. Deutschland in Angst versetzt. Mit einem Komplizen hatte der Libanese versucht, zwei Regionalzüge zu sprengen. Die Anklage fordert lebenslange Haft, er selbst beteuert seine Unschuld. Nun wird in Düsseldorf das Urteil verkündet.
Nach dem Ausscheiden des libanesischen Präsidenten Émil Lahoud geht die Suche nach einem Nachfolger weiter. Mit dem Armeechef Michel Suleiman zeichnet sich ein Kompromisskandidat ab, der alle Seiten zufrieden stellt. Jetzt stört nur noch die Verfassung.
Der Kampf um das belagerte palästinensische Flüchtlingslager im Libanon geht offenbar in die letzte Runde: Die libanesische Armee hat Schützenpanzer und Kampfpanzer in Stellung gebracht, im Gebiet um Nahr al Bared wird heftig gekämpft.
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