Erst der Schrecken für ihre Landsleute, nun die Entwarnung: Die Krebsdiagnose für Argentiniens Präsidentin Kirchner hat sich offenbar als falsch erwiesen. Die Knoten in der Schilddrüse der Politikerin waren gutartig.

Die argentinische Präsidentin Kirchner ist doch nicht an Krebs erkrankt© Alejandro Pagni/AFP
Die Krebsdiagnose der vor wenigen Tagen an der Schilddrüse operierten argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner hat sich offenbar als falsch erwiesen. Kirchners Sprecher Alfredo Scoccimarro sagte am Samstag, bei einer abschließenden Untersuchung seien keine Krebszellen gefunden worden. Zwar habe die Präsidentin Knötchen in der Schilddrüse gehabt, doch Anzeichen von Krebszellen habe es nicht gegeben. Kirchner befinde sich "in einem optimalen Zustand", sagte Scoccimarro.
Kirchner hatte die Krebsdiagnose am 22. Dezember erhalten. Nach der erfolgreichen Operation wollte sie sich ursprünglich noch knapp drei Wochen von dem Eingriff erholen und ihre Amtsgeschäfte am 24. Januar wieder aufnehmen. Da eine weitere Strahlenbehandlung nun nicht mehr nötig ist, dürfte die Präsidentin nach Berichten argentinischer Medien aber wohl schon früher in die Casa Rosada, den Präsidentenpalast in Buenos Aires, zurückkehren.