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Die Aufforderung des UN-Sicherheitsrats zu einer Einstellung aller Feindseligkeiten zwischen dem Sudan und dem Südsudan ab Freitag ist offenbar weitgehend eingehalten worden.
Ungeachtet einer verkündeten Waffenruhe haben sich Anhänger und Gegner des jemenitischen Staatschefs Ali Abdallah Saleh am Mittwoch erneut gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert.
Unaufhaltsam bahnt sich in Libyen eine humanitäre Katastrophe an. In der eingeschlossenen Stadt Misurata haben die Menschen schon fast alle Hoffnungen aufgegeben.
Haben die Luftangriffe Libyens Diktator Gaddafi schon zermürbt? Nach Militärschlägen der Koalition in Nordafrika kündigt Tripolis einen Waffenstillstand an. Gleichzeitig verspricht Gaddafi seinen Anhängern: "Wir werden siegen."
Drei Wochen hat Israel den Gaza-Streifen bombardiert und dabei in Schutt und Asche gelegt. Nach palästinensischen Angaben wurden mindestens 22.000 Gebäude zerstört, das soziale und wirtschaftliche Leben steht still. Die Schäden werden auf 1,5 Milliarden Euro geschätzt, die Zeit für den Wiederaufbau auf mindestens ein Jahr.
Sowohl die Hamas als auch die israelische Armee halten die vereinbarte Waffenruhe bislang ein. Israel hat zudem damit begonnen, seine Truppen aus dem umkämpften Gaza-Streifen zurückzuziehen. Der Rückzug soll möglichst bis zum Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Barack Obama abgeschlossen sein.
Israel steht Medienberichten zufolge kurz vor einer Entscheidung über eine einseitige Waffenruhe. Doch im Gaza-Streifen ist davon nichts zu merken. Die Kämpfe mit der Hamas gehen unvermindert weiter. Und es gibt neue schwere Vorwürfe gegen Israel. Die Armee soll erneut eine UN-Schule beschossen haben.
Was unterscheidet den Waffenstillstand von der Waffenruhe oder der Feuerpause? Die Haager Landkriegsordnung kennt nur den Waffenstillstand, doch im völkerrechtlichen Sprachgebrauch haben sich sehr wohl unterschiedliche Bedeutungen entwickelt.
Auch in der zugesicherten Feuerpause hat die israelische Luftwaffe Angriffe im Südlibanon geflogen. Die Streitkräfte erklärten, mit den Luftangriffen sollten Bodentruppen in dem Gebiet geschützt werden.
Nach der verheerenden Bombadierung des libanesischen Ortes Kana hat Israel eine 48-stündige Feuerpause angekündigt - und sich vorbehalten, auf Angriffe der Hisbollah sofort zu reagieren. Der UN-Weltsicherheitsrat einigte sich darauf, Israels Militärschlag zu "missbilligen", aber nicht zu "verurteilen.
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