Startseite

Flugzeug stürzt in Russland ab - niemand überlebt

Eine Boeing aus Dubai ist beim Landeanflug auf den Flughafen der Stadt Rostow am Don (Russland) zerschellt. Die Behörden sehen das Wetter als Ursache: Sturm, Regen, schlechte Sicht.

Trümmer liegen auf dem Flughafen der Stadt Rostow am Don (Russland)

Beim Absturz einer Passagiermaschine aus Dubai sind in Russland alle Insassen ums Leben gekommen. 

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs aus Dubai in Südrussland sind nach Behördenangaben alle 61 Menschen an Bord getötet worden. Die Maschine der Gesellschaft FlyDubai stürzte am Samstagmorgen beim zweiten Landeanflug auf den Flughafen der Stadt Rostow am Don ab. 

In der Region etwa 1000 Kilometer südlich von Moskau herrschte zu der Zeit stürmisches Wetter mit Regen und schlechter Sicht. An Bord der Boeing 737-800 waren den Angaben nach 55 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder.

"Wir wissen von einem Zwischenfall mit unserem Flug FZ981 von Dubai nach Rostow am Don", schrieb die Fluggesellschaft in einer ersten kurzen Stellungnahme auf Facebook. FlyDubai ist eine Billigfluglinie mit Sitz im Golfemirat Dubai, sie gehört nicht zur großen Fluggesellschaft Emirates.


2006 war das letzte schwere Unglück einer ausländischen Fluglinie in Russland

"Das Flugzeug konnte unter schwierigen Bedingungen nicht sofort landen und drehte eine Schleife. Beim zweiten Anflug kam es zu dem Absturz", sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden der Agentur Tass. Beim Aufprall auf die Landebahn sei die Maschine zerbrochen, sagte Igor Oder, regionaler Chef des russischen Zivilschutzes, der Agentur Interfax.

Der Flughafen von Rostow wurde wegen der Bergungsarbeiten geschlossen, Flüge wurden nach Krasnodar umgeleitet. Der russische Fernsehsender Lifenews veröffentlichte eine angebliche Passagierliste von Flug FZ981. Danach waren die meisten Fluggäste russische Staatsbürger.

Das bislang letzte schwere Unglück einer ausländischen Fluglinie in Russland war der Absturz eines Airbus A320 der armenischen Armavia im Mai 2006 bei Sotschi am Schwarzen Meer. Damals kamen 113 Menschen ums Leben.

llf/DPA
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools