. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
16. August 2010, 08:46 Uhr

Sarkozy fordert EU-Eingreiftruppe für Katastrophen

Das Erdbeben in Haiti, die Brände in Russland, das Hochwasser in Pakistan: Für Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy wären das allesamt Fälle für eine Eingreiftruppe der EU. So will er die Union besser für Katastrophen wappnen.

Pakistan, Hochwasser, Flut, Sarkozy, Nicolas Sarkozy, Frankreich, Eingreiftruppe, Katastrophen, Russland, Haiti, Ban Ki Moon, UN

Will Konsequenzen ziehen aus den jüngsten Katastrophen: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy© Laurent Cipriani/AP

Angesichts der Überschwemmungen in Pakistan hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy die Bildung einer EU-Eingreiftruppe gefordert. "Nach Haiti und den Bränden in Russland müssen wir die Konsequenzen ziehen und eine echte EU-Eingreiftruppe für solche Krisenfälle aufbauen, die auf den nationalen Mitteln der Mitglieder beruht", schrieb Sarkozy in einem am Sonntagabend veröffentlichten Brief an EU-Kommissionspräsident Manuel Barroso. Frankreich werde in Kürze konkrete Vorschläge dazu machen.

Mit Blick auf Pakistan sagte Sarkozy logistische Unterstützung durch Schiffe und Flugzeuge zu, um Hilfsgüter in die betroffenen Gebiete zu schaffen. "In dieser außergewöhnlichen Situation muss die Europäische Union sich komplett engagieren", schrieb Sarkozy. Es liege auch im Interesse Europas, die Entwicklung und Stabilität dieses Landes zu fördern.

Katastrophe schockiert Ban Ki Moon

UN-Generalsekretär Bank Ki Moon ist vom Ausmaß der Hochwasserkatastrophe in Pakistan geschockt. Er habe schon viele Naturkatastrophen in der ganzen Welt gesehen, "aber nichts ist wie das hier", sagte der UN-Chef in Islamabad nach einem Besuch des Katastrophengebiets.

Der UN-Generalsekretär sprach von möglicherweise 20 Millionen Menschen, die "direkt oder indirekt vom Hochwasser betroffen sind". "Tausende Dörfer und Ortschaften wurden einfach weggespült - Straßen, Brücken, Häuser, Ernten. Millionen Existenzgrundlagen sind verloren gegangen", sagte Ban. Den Flutwellen müsse deshalb "mit einer globalen Welle der Unterstützung begegnet werden". Ban kündigte eine weitere Aufstockung der Mittel aus dem UN-Nothilfefonds um 10 Millionen auf 27 Millionen Dollar an.

DPA/ben
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Flutkatastrophe in Pakistan Ban Ki Moon fleht um Gelder für Flutopfer

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nimmt die Weltgemeinschaft in die Pflicht: In einem dramatischen Appell bat er um Gelder für die Opfer der Flutkatastrophe von Pakistan. Noch immer fehlen den Vereinten Nationen Millionenbeträge. Deutschland hat seine Hilfe jetzt aufgestockt. mehr...

Pakistan Die Angst vor der Cholera

Es war eine Frage der Zeit: Die Vereinten Nationen bestätigen erste Cholera-Fälle im pakistanischen Hochwassergebiet. 20 Millionen Menschen sind obdachlos - und die nächste Flutwelle steht kurz bevor. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe