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Islamistische Rebellen fliehen aus Timbuktu

Die Stadt gehört zum Weltkulturerbe, nun ist sie ein Kriegsschauplatz: Timbuktu. Augenzeugen berichten, ein Großteil der islamistischen Rebellen sei vor Angriffen der französischen Luftwaffe geflohen.

  Malische Soldaten sichern eine Straße. Mit französischer Unterstützung dringen sie in den von islamistischen Rebellen kontrollierten Norden vor.

Malische Soldaten sichern eine Straße. Mit französischer Unterstützung dringen sie in den von islamistischen Rebellen kontrollierten Norden vor.

Die islamistischen Rebellen in Mali sind offenbar vor den Angriffen der französischen Luftwaffe aus Timbuktu geflohen. Die weltberühmte Stadt wirke inzwischen wie ausgestorben, mit den Islamisten hätten auch viele Einwohner Timbuktu verlassen, sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung, Moctar Ould Kery, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Ein Einwohner bestätigte seinen Bericht: "Seit drei Tagen gibt es schon keinen Strom und kein Trinkwasser", sagte er. Nach Angaben eines Sicherheitsvertreters versuchen die Islamisten, sich "in der Region von Kidal" im äußersten Nordosten des Landes neu zu ordnen.

Den Angaben zufolge hatten die Rebellen vor ihrer Flucht die Strom- und Wasserversorgung durch Generatoren sichergestellt. Bei einem Angriff französischer Kampfjets am Wochenende seien aber die Treibstoffvorräte zum Betrieb der Geräte in Flammen aufgegangen. Bei dem Angriff war eine Anlage in Timbuktu, die den Islamisten als Kommandostützpunkt diente, zerstört worden.

Die Islamisten, die seit April den Norden Malis kontrollierten, waren vor zwei Wochen überraschend Richtung Süden vorgerückt. Um einen weiteren Vormarsch zu stoppen, griff Frankreich militärisch ein. Inzwischen gelang es malischen und französischen Truppen, mehrere Städte im Zentrum zurückzuerobern. Zuletzt beschossen französische Kampfflugzeuge Stellungen der Islamisten nahe der Stadt Gao.

Die radikalen Islamisten hatten in Timbuktu im vergangenen Jahr zahlreiche Mausoleen islamischer Heiliger zerstört und damit weltweite Empörung ausgelöst. Die Stadt gehört zum Weltkulturerbe der Unesco.

dho/AFP/AFP
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