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Le Pen will mit Ebola Überbevölkerung bekämpfen

Der Europakandidat der rechtsextremen Front National in Frankreich, Le Pen, hat die "Bevölkerungsexplosion" in vielen Teilen der Welt angeprangert. Sein Lösungsvorschlag ist makaber und widerlich.

  Geht es nach Jean-Marie Le Pen, dann kann die tödliche Ebola-Krankheit das Problem der "Bevölkerungsexplosion" lösen

Geht es nach Jean-Marie Le Pen, dann kann die tödliche Ebola-Krankheit das Problem der "Bevölkerungsexplosion" lösen

Mit drastischen Worten hat der Gründer der rechtsextremen Front National (FN) in Frankreich, Jean-Marie Le Pen, im Europawahlkampf vor einer "Überschwemmung" seines Heimatlandes mit Einwanderern gewarnt. Der 85-jährige Europakandidat prangerte die "Bevölkerungsexplosion" in vielen Teilen der Welt an. Durch die schwache Geburtenrate in Europa werde die heimische Bevölkerung verdrängt. Dann fügte Le Pen mit Blick auf die tödliche Ebola-Krankheit in Afrika hinzu: "Durchlaucht Ebola kann das in drei Monaten regeln."

Le Pen äußerte sich bei einem Presse-Empfang rund eine Stunde vor einer großen Wahlkampf-Rede vor rund 1500 Anhängern im südfranzösischen Marseille. Auch in seiner Rede attackierte er scharf die Zahl der Immigranten in Frankreich.

Stärkste Partei bei der Europawahl?

Marine Le Pen, die von ihrem Vater die Parteiführung übernommen hat, bemüht sich seit mehreren Jahren um ein gemäßigteres Image der FN. Mit Erfolg: Bei den Europawahlen könnten die Rechtsextremen laut Umfragen mit 23 bis 25 Prozent zur stärksten Partei in Frankreich werden. Jean-Marie Le Pen, der Ehrenvorsitzender der FN ist, wurde mehrfach wegen rassistischer oder neo-nazistischer Äußerungen verurteilt.

and/AFP/AFP
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