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Die USA haben sich besorgt über die Sicherheitslage für Zivilisten in der umkämpften Gaddafi-Hochburg Sirte gezeigt und den libyschen Übergangsrat vor Rassismus gegenüber Schwarzen gewarnt.
Die Truppen der neuen Führung in Libyen haben nach eigenen Angaben die letzte Hochburg von Ex-Machthaber Muammar el Gaddafi weitgehend eingenommen.
Noch am Samstagmorgen hatten sich die libyschen Rebellen zuversichtlich gezeigt, die Gaddafi-Hochburg Bani Walid ohne blutige Auseinandersetzung einnehmen zu können - aber regimetreue Truppen verteidigen die Stadt weiter.
Die internationale Militärallianz hat nach Angaben von Augenzeugen und libyschem Staatsfernsehen in der Nacht zum Donnerstag und am Morgen mehrere Angriffe in der Umgebung von Tripolis sowie auf die Gaddafi-Hochburg Sebha geflogen.
Nach Berichten über eine Massenhinrichtung von Anhängern des getöteten libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi haben die USA eine umfassende Untersuchung gefordert.
Sie war eine der letzten Bastionen der Anhänger von Ex-Diktator Muammar al Gaddafi: Jetzt haben die Soldaten des Übergangsrates die Wüstenstadt Bani Walid eingenommen - und konzentrieren sich auf ihr nächstes Ziel.
Die Kämpfer der neuen libyschen Führung haben nach eigenen Angaben den Flughafen der umkämpften Oasenstadt Bani Walid unter ihre Kontrolle gebracht.
Ein Sprecher Gaddafis hat schwere Vorwürfe gegen die Nato erhoben. Bei Luftangriffen des westlichen Militärbündnisses in Sirte seien Wohnhäuser getroffen und 354 Menschen getötet worden.
Zur Eroberung der von Gaddafi-Truppen kontrollierten Gebiete Libyens hat der Übergangsrat um Waffenlieferungen gebeten. Zunächst steht aber hoher Besuch an: Frankreichs Präsident Sarkozy und der britische Premierminister Cameron sind in Tripolis eingetroffen.
Der Großangriff blieb vorerst aus, doch der Ring um die Gaddafi-Hochburg Bani Walid zieht sich enger. Stoßtrupps, die in die Wüstenstadt einzudringen versuchten, zogen sich nach Verlusten wieder zurück. Dann griff die Nato ein.
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