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McAllister: Großbritannien ist eher «uneiniges Königreich»

Berlin - Der britischen Gesellschaft droht nach Ansicht des CDU-Europapolitikers David McAllister eine zunehmende Spaltung. «Das Vereinigte Königreich erinnert momentan eher an ein uneiniges Königreich», sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Einbürgerungsurkunde

Einbürgerungsurkunde: Briten erkunden sich nach dem Brexit-Volksentscheid verstärkt nach der deutschen Staatsbürgerschaft. Foto: Marijan Murat

Der britischen Gesellschaft droht nach Ansicht des CDU-Europapolitikers David McAllister eine zunehmende Spaltung. «Das Vereinigte erinnert momentan eher an ein uneiniges Königreich», sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Neun Monate nach dem Brexit-Votum will am 29. März die EU-Austrittserklärung abgeben. Die Schotten sollen deshalb nach dem Willen ihrer Regierungschefin Nicola Sturgeon erneut über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen, an diesem Dienstag beginnen die Beratungen im Parlament in Edinburgh.

Nach dem ersten schottischen Unabhängigkeitsreferendum 2014 habe vor allem der Wahlkampf für das britische EU-Referendum im Juni vergangenen Jahres tiefe Gräben gerissen. Der Politiker mit schottischen Wurzeln erwartet bei den Brexit-Verhandlungen eine klare Linie der .

So müssten die Rechte der über drei Millionen EU-Bürger, die im Vereinigten Königreich leben, in ihrer jetzigen Form garantiert werden, verlangte McAllister. «Darauf werden wir bestehen - auch im Interesse der 180 000 EU-Bürger, die in Schottland leben.» Nebenverhandlungen zwischen Brüssel und werde es jedoch nicht geben.

dpa
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