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Eigentlich wollte Dirk Niebel im Gazastreifen ein Klärwerk besuchen, doch Israel verweigerte dem Entwicklungshilfeminister die Einreise. Niebel reagierte mit scharfer Kritik und wird jetzt vom Zentralrat der Juden in Deutschland als "kindisch und zynisch" bezeichnet.
Entwicklungsminister Niebel hat seinen Einreiseversuch in den Gazastreifen verteidigt. Israel habe ihm den Besuch zuerst erlaubt, und dann doch verboten, sagte er zunächst. Am Morgen ruderte sein Pressesprecher jedoch wieder zurück. Die Gaza-Blockade soll derweil weiter gelockert werden.
Neue Vorwürfe gegen Israel: Die USA hatten ihren Verbündeten mehrfach zu Zurückhaltung im Umgang mit der Gaza-Hilfsflotte aufgefordert. Die UN verlangen derweil ein sofortiges Ende der Gaza-Blockade.
Hunderte Menschen haben auf beiden Seiten des Eres-Grenzübergangs zwischen dem Gazastreifen und Israel demonstriert. Die Proteste richten sich gegen die Blockade des Gaza-Streifens
Die von Israel nach internationalem Druck vorgenommene Lockerung der Blockade des Gazastreifens hat die Notlage der Zivilbevölkerung in dem Gebiet nach Ansicht von Hilfsorganisationen kaum verändert.
Israel lockert die Gaza-Blockade, doch der vor vier Jahren entführte israelische Soldat Gilad Schalit bleibt in dem Palästinensergebiet gefangen. Für die Eltern des mittlerweile 23-Jährigen ein Skandal. Nun haben sie und tausende Sympathisanten den Druck auf die isralische Regierung erhöht.
Ein libysches Schiff mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen hält weiter Kurs auf das abgeriegelte Palästinensergebiet und hat inzwischen internationale Gewässer erreicht.
Die internationale Kritik hat Wirkung gezeigt: Israel lockert die seit drei Jahren bestehende Blockade des Gazastreifens. Die Einfuhr bestimmter Güter soll erleichtert werden. Eine Warnung ging an den Iran und den Libanon.
Der Nahost-Beauftragte Tony Blair und die Außenminister der EU sind optimistisch: Künftig könnten Lebensmittel und Baumaterial wieder ungehindert in den Gazastreifen gelangen. Israel will die strikte Blockade nicht aufheben, aber offenbar an zwei Kontrollpunkten lockern.
Neun Menschen sind am 31. Mai ums Leben gekommen, als israelische Soldaten einen Hilfskonvoi für den Gaza-Streifen stürmten. Israel hat nun angekündigt, eine eigene Kommission zur Untersuchung des Vorfalls einzurichten. Zu ihr sollen auch ausländische Beobachter gehören.
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