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Die in der Türkei in See gestochenen Schiffe mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen haben sich am Freitag israelisch kontrollierten Gewässern genähert.
Von der Mittelmeerinsel Korsika ist am Samstag ein französisches Schiff gestartet, das sich an der Hilfsflottille für den Gazastreifen beteiligt.
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die blutige Erstürmung einer internationalen Gaza-Hilfsflotte Ende Mai als rechtmäßig verteidigt.
Im Mai 2010 starben neun türkische Aktivisten bei der Erstürmung eines Gaza-Hilfsschiffes durch israelische Soldaten. Ein UN-Bericht sorgt nun für neuen Zündstoff. Der Militäreinsatz sei maßlos gewesen. Die Türkei wies daraufhin den israelischen Botschafter aus, legte militärische Verträge auf Eis.
Die Gaza-Hilfsflotte sollte längst aufbrechen - doch die Griechen verhindern den Start. "Eine Schande", meint Erfolgsautor und Gaza-Aktivist Henning Mankell im stern.de-Interview.
Die Gaza-Hilfsflotte sticht wieder in See, und niemand weiß, ob sich das Desaster von 2010 mit neun Toten wiederholt. Israel ist entschlossen, alles zu tun, um den Schiffskonvoi zu stoppen.
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