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UN-Mitarbeiter bricht vor laufender Kamera in Tränen aus

Seit Jahren ist Chris Gunness Sprecher des UN-Palästinenserhilfswerks. Nun waren die Geschehnisse im Gazastreifen zu viel für ihn: Während eines Interviews brach er in Tränen aus.

Manchmal sagt ein Gesicht mehr aus als Opferzahlen, Statistiken, Worte. Chris Gunness, der langjährige Sprecher des UN-Palästinenserhilfswerks (UNWRA), hat in seinem Leben schon viel Leid gesehen. Doch was zurzeit im Gazastreifen geschieht, scheint alles Bisherige zu übertreffen. In einem Live-Interview mit dem arabischen Nachrichtensender Al Dschasira überwältigten ihn die Gefühle. "Die Rechte der Palästinenser, sogar ihrer Kinder, werden völlig verwehrt. Und es ist entsetzlich", sagte Gunness und begann verzweifelt zu schluchzen. Das Interview musste abgebrochen werden.

Gunness hatte das Gespräch geführt, nachdem bei einem israelischen Angriff auf eine UN-Schule mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen waren. 3300 Palästinenser hatten dort Schutz gesucht. Israel sei der Standort der Schule mehrfach mitgeteilt worden, hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gesagt.

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