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Die Europäische Kommission hat drei Millionen Euro Nothilfe für die Menschen im umkämpften Gaza-Streifen bereit gestellt. Damit sollen Lebensmittel und Medikamente geliefert werden. Eine Helferin beschrieb die Lage in den palästinensischen Krankenhäusern als dramatisch: "Es ist Wahnsinn." Israel hat nach einwöchigen Luftangriffen mit der Boden-Offensive im Gaza-Streifen begonnen.
Schon oft flammte Hoffnung auf einen Waffenstillstand im Gaza-Streifen auf, ebenso oft wurde sie enttäuscht. Mittlerweile scheint das Ende der Kämpfe zwischen Israel und der Hamas wirklich in Sicht: Israelischen Medienberichten zufolge ist nur noch die Laufzeit der Waffenruhe strittig.
Die Operation "Gegossenes Blei" ist die massivste Attacke Israels auf den Gaza-Streifen seit mehr als 40 Jahren. Warum flammt der Nahost-Konflikt plötzlich so heftig wieder auf? Wer sind die Hauptgegner? Und welche Rolle spielt Ägypten in dem Konflikt? stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen.
Nach Tagen massiver Angriffe hat Israels Ministerpräsident Ehud Olmert den Menschen im umkämpften Gaza-Streifen einen "humanitären Korridor" für Hilfslieferungen zugesagt. Einen genauen Termin nannte er jedoch nicht. Ägyptens Präsident Husni Mubarak präsentierte unterdessen einen Plan für eine Waffenruhe, der auch von den USA unterstützt wird.
Die einseitige Waffenruhe im Gaza-Streifen ist kaum in Kraft, da gehen die Kämpfe weiter. In der israelischen Grenzstadt Sderot schlagen mehrere aus dem Palästinensergebiet abgefeuerte Raketen ein. Ministerpräsident Ehud Olmert droht daraufhin mit neuen Angriffen.
Das israelische Armee setzt ihre Militäroffensive im Gaza-Streifen trotz und ignoriert damit die UN-Forderung nach einem Waffenstillstand. Zuvor hatte bereits die Hamas die Resolution der Vereinten Nationen abgelehnt. Unterdessen hat die UN ihre Hilfstransporte in den Gaza-Streifen wieder aufgenommen.
Bei einem israelischen Angriff im Gaza-Streifen ist eine Schule der Vereinten Nationen getroffen worden. Mindestens 30 Menschen wurden getötet. Sie hatten in dem Gebäude Schutz gesucht. Bereits am Morgen hatte es Tote gegeben, als eine erste UN-Schule von Bomben getroffen worden war.
Unterstützt von Panzern und Kampfhubschraubern sind mehrere tausend israelische Soldaten in den Gaza-Streifen vorgestoßen. Es kam zu heftigen Gefechten mit Kämpfern der palästinensischen Organisation Hamas. Trotz der Eskalation der Gewalt konnte sich der Weltsicherheitsrat bislang nicht auf eine gemeinsame Linie im Konflikt einigen.
Täglich neue Luftangriffe, Hunderte Tote und weit über 1000 Verletzte: Israel will die Hamas stürzen und geht dabei mit aller Härte gegen die radikal-islamische Palästinenser-Organisation vor. Derweil versucht sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier als Vermittler.
Israel legt im Gaza-Streifen systematisch die Infrastruktur der Hamas in Schutt und Asche. Hunderte von Palästinensern werden dabei getötet und verletzt. Nur wenige Kilometer weiter, auf der anderen Seite der Grenze, bejubeln die Menschen jede Explosion der israelischen Bomben.
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