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Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Sonntag mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Die israelische Armee teilte mit, es seien drei Waffenfabriken sowie zwei Schmugglertunnel beschossen worden.
Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Laut Armee wurden drei Waffenfabriken sowie zwei Schmugglertunnel beschossen. Nach Angaben des palästinensischen Rettungsdienstes wurden dabei sieben Menschen verletzt, darunter vier Kinder.
Inspiriert von den Volksaufständen in Tunesien und Ägypten haben junge Palästinenser für Dienstag zu Demonstrationen für ein Ende der palästinensischen Teilung aufgerufen.
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat den 51-jährigen General Joav Galant zum Nachfolger des scheidenden Generalstabschefs Gabi Aschkenasi erklärt.
Ende aller Dialoge: Nicht weniger als den Sturz der regierenden radikal-islamischen Hamas hat Israels Vize-Regierungschef Haim Ramon als Kriegsziel ausgegeben. Zuvor hatte bereits der israelische Vize-Generalstabschef Dan Harel einen langen Einsatz im Gaza-Streifen angekündigt. Er ist sich sicher: "Das Schlimmste kommt noch."
Im Nahen Osten stehen die Zeichen weiter auf Eskalation: Nach drei Tagen Krieg und mehreren Hundert Toten deutet sich gar eine Bodenoffensive der Israelis an. Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte, sein Land führe gegen die Hamas einen "Krieg bis zum bitteren Ende".
Nach den Raketenangriffen auf Einrichtungen im Gazastreifen, bei denen mehr als 270 Menschen starben, bereitet Israel nun den Einmarsch von Bodentruppen vor. Doch trotz der militärischen Übermacht ist eine Vertreibung der Hamas kaum möglich. Der israelischen Regierung bleiben im Gaza-Konflikt nur begrenzte Optionen.
Nahost steht vor einer neuen Runde blutiger Gewalt. Nach den israelischen Raketenangriffen auf Ziele im Gazastreifen, bei denen mindestens 155 Menschen starben, schwört die radikal-islamische Hamas Rache. Die Europäische Union fordert derweil einen sofortigen Waffenstillstand in der Krisenregion.
Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen kamen allein am Samstag 60 Palästinenser ums Leben. Mehr als 200 wurden verletzt, darunter auch Kinder. Die UN verurteilte die Eskalation der Gewalt. Die Palästinenserführung sagte die Friedensgespräche mit der israelischen Regierung ab.
Nachdem militante Palästinenser Löcher in den Grenzzaun nach Ägypten gesprengt haben, sind tausende Bewohner des Gaza-Streifens ins Nachbarland eingedrungen. Die verzweifelten Menschen waren vor allem auf der Suche nach Lebensmitteln sowie Benzin.
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