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Die Parlamentswahl in Russland sorgt weiter für Proteste in Moskau. War die Wahl sauber? Berichte zweier deutscher Studenten, die die Wahl in Wolgograd miterlebt haben, nähren die Zweifel.
Polit-Rochade in Russland: Präsident Dimitri Medwedew hat seinen Vorgänger Wladimir Putin als seinen Nachfolger vorgeschlagen. Dafür soll Medwedew Regierungschef werden.
Es läuft alles nach Plan: Kurz vor seinem Ausscheiden als russischer Präsident hat die Kreml-Partei Geeintes Russland Wladimir Putin zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Damit kann er im Mai das Amt des Regierungschefs übernehmen.
Die Kreml-Partei Geeintes Russland hat bei der konstituierenden Sitzung der neuen Staatsduma eine verfassungsändernde Mehrheit mit zwei Dritteln aller Abgeordneten hinter sich gebracht.
In seiner landesweiten Fernsehansprache hat Präsident Putin sein Volk auf seine Partei eingeschworen. Er schürte dabei Ängste, das Land könne in die unsicheren Zeiten der 90er Jahre zurückfallen. Die Opposition wird derweil weiter benachteiligt.
Herbe Schlappe für Wladimir Putin - mit mildem Ausgang: Die Partei "Geeintes Russland" erhielt bei der Parlamentswahl weniger als 50 Prozent der Stimmen. Sie kann jedoch allein weiterregieren.
Der angekündigte Ämtertausch von Russlands Führungstandem Putin und Medwedew dient nur einem Ziel: dem Machterhalt. Demokratische Reformen bleiben damit für lange Zeit ausgeschlossen.
Die Partei von Ministerpräsident Wladimir Putin hat die Kommunalwahlen in Moskau und anderen russischen Regionen beherrscht. Als einzige andere Partei übersprangen die Kommunisten die Hürde. Die künftig nicht mehr vertretene liberale Jabloko-Partei warf dem seit 17 Jahren regierenden Bürgermeister Juri Luschkow "beispiellose Wahlfälschung" vor.
Obwohl er gar nicht zur Wahl stand, ist der russische Präsident Wladimir Putin als klarer Sieger aus den Parlamentswahlen hervorgegangen. Die OSZE und die USA kritisierten den Ablauf der Wahl.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf sein Abgeordnetenmandat verzichtet. Seine Partei "Geeintes Russland" will in den kommenden Wochen einen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 2. März benennen.
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