23. November 2012, 11:15 Uhr

Israelis erschießen Palästinenser im Gaza-Streifen

Bisher hält die Waffenruhe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas. Doch ein Zwischenfall im Gaza-Streifen könnte die Gewalt neu aufflammen lassen.

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Trotz der Waffenruhe stehen noch israelische Truppen an der Grenze zum Gaza-Streifen bereit

Im Süden des Gazastreifens ist am Freitag nach Medizinerangaben ein Palästinenser durch israelische Schüsse getötet worden. Der 21-Jährige sei unweit der Grenze zu Israel tödlich verletzt worden, sagte ein Sprecher der palästinensischen Rettungsdienste. Es handelt sich um den ersten derartigen Zwischenfall seit Inkrafttreten einer Waffenruhe zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas am Mittwochabend.

Die Waffenruhe sieht neben einem Stopp aller Angriffe Verhandlungen über einen dauerhaften Waffenstillstand vor. Auch die Grenzübergänge zum Gazastreifen sollen bald wieder geöffnet werden. Überwacht werden soll das Abkommen von Ägypten. Im Zuge der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen, die am Mittwoch vergangener Woche begann, waren mehr als 160 Palästinenser getötet worden, auf israelischer Seite starben fünf Menschen.

tkr/AFP
 
 
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