21. November 2008, 07:05 Uhr

USA stehen vor dem Niedergang

Der Bericht dürfte die USA beunruhigen: Die eigenen Geheimdienste sagen den Niedergang des Landes bis zum Jahr 2025 voraus. Amerika werde einen politischen und wirtschaftlichen Machtverlust erleiden, heißt es. Andere Länder sollen an die Seite der USA auf der weltpolitischen Bühne treten.

Schaltzentrale einer Supermacht: Die US-Präsidenten im Weißen Haus in Washington werden künftig international einen Machtverlust erleiden©

Die USA werden nach Einschätzung der Geheimdienste des Landes über die kommenden beiden Jahrzehnte einen spürbaren wirtschaftlichen und politischen Machtverlust erleiden. "Die Vereinigten Staaten sind dann noch immer wichtigste Großmacht, aber weniger beherrschend", heißt es in einer Studie des Nationalen Geheimdienst-Rats (NIC), dem Zentrum für mittel- und langfristige Prognosen.

Bis 2025 werden demnach die USA angesichts der Konkurrenz aufstrebender Staaten wie China oder Indien nur noch "einer von einer ganzen Reihe wichtiger Akteure auf der Weltbühne sein". Gleichzeitig warnt das Papier vor wieder aufflammenden internationalen Konflikten um Rohstoffe wie Öl oder Trinkwasser.

"Das internationale System wie es nach dem Zweiten Weltkrieg konstruiert wurde, wird 2025 beinahe nicht wiederzuerkennen sein", heißt es in der rund 120-seitigen Studie. Grund sei vor allem der Aufstieg der Schwellenländer, die Globalisierung der Wirtschaft und ein historischer Transfer von Wohlstand und wirtschaftlicher Macht vom Westen in den Osten. Der Abstand zwischen Industrie- und Entwicklungsländern werde sich zusehends verringern. Statt sich dem Westen anzupassen, hätten Länder wie Brasilien, Russland, China oder Indien sehr viel Freiheit, eigene politische Prioritäten zu setzen.

Verschwunden geglaubte Konflikte wie um Rohstoffe könnten sich angesichts dieser Entwicklung jedoch neu entzünden, befürchten die Geheimdienste. Im schlimmsten Fall könne es zu Kriegen zwischen Staaten kommen, wenn Regierungen den Zugang etwa zu Energiequellen als überlebenswichtig betrachteten. Auch wachse die Gefahr eines Einsatzes von Atomwaffen angesichts der Verbreitung von Nukleartechnik und dem entsprechenden Wissen.

Der NIC veröffentlich den Bericht über globale Trends alle fünf Jahre. Dazu werden Hunderte Geheimdienst-Analysten und außenstehende Experten nach ihren Einschätzungen für die nahe Zukunft befragt.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 34)
 
rajabi (23.11.2008, 21:16 Uhr)
ich finde USA soll in Drei staaten geteilt werden...
Ost-Küste---- mehrheit , nett, moralisch, intellektuell,......
.
.
West-Küste..... mehrheit, lieben und leben das Leben von seinen schönen seiten..., sehr klar und einfach denkend und sehr angenehme Menschen...
...
in der Mitte :
Mehrheit noch Rassissten und Faschisten und wild und Barbaren....
es gibt auch gute Menschen aber leider in der Minderheit....
.
.
somit wäre die Welt um einiges friedlicher und sicherere .....!
jetrabbit (21.11.2008, 16:50 Uhr)
uns interessieren die ANGST meldungen
nicht. das spiel ist transparent geworden. 9/11...FED... die illuminaten gehen jetzt zum nächsten kapitel. die frequenzen werden sich zunehemend verändern. der startpunkt für den letzten akt...2012. wer sich jetzt nicht vorbereitet hat schon verloren.
JosefG (21.11.2008, 14:54 Uhr)
Zum Kotzen
Ausgerechnet die Schlapphüte. Die mit ihren gefälschten Irak-Expertisen, Foltergefängnissen, Entführungen und Totalausspähung der eigenen Bevölkerung den letzten Sargnagel eingeschlagen haben nun auch noch beim Rumjammern? Ist ja wie nach 45. War alles der Führer, und SS und Gestapo alles fehlgeleitete spätpubertäre Flakhelfer.
Putinki (21.11.2008, 14:44 Uhr)
auwei
Sie wollen "Links". Ich weder, noch. Für mich verkörpert "Links" das Alte, das Gescheiterte. Das "Neue" wird sich die linken Träumereien ganz bestimmt nicht leisten können.
Jeder Einzelne muß schon für sich sorgen können oder ewig herumjammern.
Gisella (21.11.2008, 14:05 Uhr)
hallo"-Hamburg"
als wir 1987 auswanderten ,war Amerika ein easy-going Amerika. Reagan ging, Bush-Vater kam, dann Clinton und danach das grosse Elend, nämlich Bush GW. Dieser ungebildete, kriegslüsterne Mensch hat das Land dahin gebracht, wo es heute ist. Pleite durch die Kriege und kein Ende abzusehen. Man kann das Land eigentlich nicht hassen, aber man kann die Politiker verabscheuen. Wir haben bis Ende 2006 dort gelebt-man lässt die Menschen arbeiten ohne Altersbegrenzung , wir durften mit dem LKW an die Florida Beach fahren und haben unseren Truck vor den Kinos parken dürfen und auch auf den selben Parkplätzen übernachten können.Aber nach 9.11. hat sich Amerika verändert Bush und seine Konsorten haben Angst und Schrecken verbreitet-es wurde ein Polizeistaat.Und da haben wir die
Zelte abgebrochen.Und wo sind wir higekommen??? In ein Land, mit Merkel an der Spitze -Arschkriecher gegeüber den Amis-Armut mit Hilfsleistungen natürlich . Wer arbeiten will, ist mit 45 zu alt. Ordnungsamt-Polizei, versteckte Polizei in Grundstücken-Arbeitszeitverkürzungen und Punkte-Bestrafungen für alles. So, viel weiter weg vom amerikanischen Stile sind wir absolut nicht. WIR haben uns angepasst-und trotzdem als Deutscher lebt es sich besserer und sicherer hier.MFG.Gisela
Nordlich26 (21.11.2008, 12:44 Uhr)
Zurück nach Bonn!
Dann dauert es hoffentlich nicht mehr lange, bis wir die Hauptstadt wieder nach Bonn verlegen können. Denn dann werden wir mit allem fertig.
Silbador (21.11.2008, 12:20 Uhr)
Wer sich mit Geschichte beschäftigt hat, wusste das auch
Jeder, der sich etwas mit der Weltgeschichte beschäftigt hat, muss erkannt haben, dass alle Großreiche (im Grunde an ihrer Dekadenz) zugrunde gingen. Weitere Faktoren: Maßlose, ichbezogene Führer, die nicht dem Allgemeinwohl sondern einer verbundenen Kaste dienten und zuarbeitetenden.
Acht Jahre Bush waren eben auch für die USA zuviel, wobei es dort wie da ist: nicht die Regierung regiert, die darf nur machen, was höhere Mächte gestatten und zubilligen - nur wenn diese Kräfte keiner erkennbaren Ethik mehr folgen, was dann?
Da wir den USA ja so ziemlich alles nachmachen, überlasse ich es einem jeden selbst einzuschätzen, wo wir stehen und wo wir hingehen.
auwei (21.11.2008, 12:02 Uhr)
@putinki
Erstaunlich nur, dass auch die USA gerade ein Stück nach links (für US-Verhältnisse) gerückt sind. Die nähere Zukunft der Welt liegt wohl offensichtlich irgendwo links von der Mitte. Brasilien (bzw. Mittel- und Südamerika), China, Indien, Australien, Europa - alle diese Kontinente und Nationen weisen derzeit "linke" Elemente auf, wenn auch unter recht verschiedenen Vorzeichen. Was will uns das sagen?
Freaker (21.11.2008, 11:45 Uhr)
Bitte
schaut euch zeitgeist: addendum an. das macht auch dieses thema etwas klarer. das es so nicht weitergehen kann.
peterpan1001 (21.11.2008, 11:21 Uhr)
nein
es wird noch schlimmer kommen. usa wird nicht untergehen ohne alles in schutt und asche zu versenken. zumindest alles in nahost und europa.
demnächst beginnt der iran krieg, angriff mit atombomben. anschließend contra, dann fliegen der tempelberg in jerusalem, und das centrum von newyork in die luft.
das imperium ist am ende. wobei ex-tempelberg-felsendom ein werk des mossad ist, damit endlich der 3te tempel gebaut werden kann.
dann ist eine weile ruhe bis der große krieg in europa beginnt, die russen marschieren in europa ein.
willkommen in der hölle.
peterpan1001(at)web.de
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