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Die Deutsche Telekom beschäftigte einen polnischen Ex-Geheimdienstler, dem jetzt vorgeworfen wird, er habe für die CIA ein Geheimgefängnis betreiben lassen.
Ein Kommunist, der keinen Ärger will, ein rechter Politclown von Kremls Gnaden und ein Sieger, der schon vorher feststand. Die Wahlen in Russland sind endlich vorbei. Nun hat das Land einen angeblich liberalen Staatschef. Doch wie demokratisch wird ein Politiker sein, der sich so wählen lässt?
Sage noch einer, die Ex-Tätigkeit für die Stasi sei im vereinigten Deutschland ein Karrierehindernis. Für einen früheren DDR-Spion lässt das von Frank-Walter Steinmeier (SPD) geführte Auswärtige Amt morgen in Washington sogar einen feierlichen Empfang ausrichten. Für morgen abend um 19.30 Uhr lädt der deutsche Botschafter in Washington, Günther Scharioth, zum Abendessen zu Ehren von Matthias Warnig . Warnig ist Chef der mehrheitlich vom russischen Energieriesen Gazprom kontrollierten Schweizer Gesellschaft Nord Stream AG . Ja genau, es handelt sich um die in Zug residierende Firma, die eine umstrittene Gaspipeline durch die Ostsee bauen möchte, unter Beteiligung der deutschen Energiekonzerne Eon und BASF. Und Nord Stream ist natürlich das Unternehmen, dessen Aktionärsausschuss vom früheren Kanzler Gerhard Schröder geführt wird. Warnig war zu DDR-Zeiten Major bei der Hauptverwaltung Aufklärung der Stasi und macht kein Hehl daraus, dass er damals zu Lasten westdeutscher Firmen „Industriespionage“ betrieb. Seit Jahren gilt er als enger Vertrauter des russischen Premiers Wladimir Putin, der ja ebenfalls ein alter Geheimdienstmann ist. Das von Schröders langjährigem Kanzleramtschef und heutigem SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier dirigierte Außenministerium findet den Empfang für den Ex-Agenten übrigens ganz normal. Es sei „nicht ungewöhnlich“, dass deutsche Botschaften zu Ehren von Firmenchefs einladen, sagt eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Das Pipelineprojekt werde ja „von der ganzen Bundesregierung unterstützt“. Und natürlich werde Warnig nur wegen seiner jetzigen Tätigkeit geehrt – nicht für das, was er früher so getrieben hat. Na dann.
Die Russen wählen eine neue Duma. Die Parlamentswahlen sind längst zu einem Referendum über Staatschef Wladimir Putin umgedeutet worden. Und so versuchen die Behörden alles, für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu sorgen - zur Not mit Autos als Geschenk für den Urnengang.
Nicht nur Präsident Saddam Hussein und alle engen Mitarbeiter sind verschwunden, sondern auch zehntausende Vertreter des irakischen Überwachungsstaats sind wie vom Erdboden verschluckt.
Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Beth ist verantwortlich für die gezielte Tötung von militanten Palästinenser-Führern. Mit High-Tech und Humanquellen spürt er die Opfer auf. Der Verlust von unschuldigen Zivilisten wird dabei in Kauf genommen.
Einem amerikanischen Zeitungsbericht zufolge soll Saddam Hussein kurz vor Beginn des Irak-Krieges über einen Vermittler versucht haben, den Amerikanern weitgehende Zugeständnisse anzubieten, um einen Konflikt zu vermeiden.
Fünf Wochen vor der Präsidentschaftswahlen in Russland hat der Terror mit dem Anschlag auf die Moskauer U-Bahn einen neuen Höhepunkt erreicht. Vieles deutet wieder auf eine tschetschenische Spur hin. Dem Image von Präsident Putin schadet das aber nicht.
Er war ein früher Weggefährte des irakischen Diktators, nun ist er dessen Nachfolger. Iyad Allawi will Ruhe und Ordnung herstellen, Demokratie kommt bei ihm an zweiter Stelle.
Ganz Italien ist hin und her gerissen zwischen der Freude über die Rückkehr der Journalistin, und der Trauer um den Tod des Mannes, der ihre Freiheit erst ermöglichte. Und die Frage wird lauter, ob es wirklich ein Unfall war.
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