Startseite

"Berüchtigte Gestalten" als Spione

Der Bericht über die heimliche Gründung eines neuen US-Geheimdienstes durch Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wurde umgehend dementiert - geholfen hat es nicht. Zwei amerikanische Zeitungen haben nun weitere Details veröffentlicht.

Hat US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld nun heimlich einen Geheimdienst gegründet oder hat er nicht? Ungeachtet eines Dementis vom Pentagon vom Sonntag, haben US-Medien nun über weitere Einzelheiten eines neuen Geheimdienstes im US-Verteidigungsministerium berichtet.

Laut des Nachrichtensenders CNN, soll die neue "Abteilung für Strategische Unterstützung" nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ins Leben gerufen worden sein. Die Aktivitäten würden mit der CIA abgestimmt und können weltweit geheime Anti-Terror-Operationen durchführen.

Weniger Technik, mehr Agenten

Nach einem Bericht der "New York Times" geht die Gründung der Spezialeinheit auf den Wunsch von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld zurück, Geheimdienstinformationen mehr mit Hilfe von Agenten als mit technischen Hilfsmitteln zu sammeln. Die kleinen Einheiten würden aus Experten des Armee-Geheimdienstes DIA zusammengestellt. Sie sollten beispielsweise Ziele ausspionieren und mit ihren Informationen die Kampfeinsätze von Spezialeinheiten unterstützen.

Am Sonntag hatte die "Washington Post" unter Berufung auf CIA-Mitarbeiter gemeldet, dass Donald Rumsfeld mit einem neuen Dienst, bewusst in die traditionelle Domäne des US-Geheimdienstes CIA einbrechen wollte. In der "Abteilung für Strategische Unterstützung" würden Teams von Offizieren, Übersetzern sowie Verhör- und Technik-Spezialisten zusammenarbeiteten. Sie seien schon seit zwei Jahren aktiv, insbesondere im Irak und in Afghanistan. In einer Notiz an Rumsfeld habe US-Generalstabschef Richard Myers geschrieben, die Behörde werde sich auf "sich entwickelnde Zielländer wie Somalia, Jemen, Indonesien, Philippinen und Georgien" konzentrieren.

Der Pentagon-Geheimdienst solle die "fast totale Abhängigkeit" vom US-Geheimdienst CIA beenden. Zu den angeworbenen Spionen gehörten auch "berüchtigte Gestalten", deren Verbindung zu den USA im Falle einer Offenlegung peinlich sein könnte.

Das US-Verteidigungsministerium hatte dem Bericht umgehend widersprochen. "Es gibt keine Einheit für geheime Operationen, die direkt dem Verteidigungsminister unterstellt ist", heißt es in einer Stellungnahme des Pentagons. Es gebe auch keine Absicht zu solchen Aktivitäten.

Nun wird in den USA befürchtet, dass diese neuen Einheiten die vom Gesetzgeber festgeschriebene Aufsicht des US-Kongresses über Geheimdienstoperationen unterlaufen könnte. John McCain, Vorsitzender des Streitkräfteausschusses im US-Senat plant als Konsequenz nun eine Anhörung.

DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools