18. Januar 2013, 18:05 Uhr

Gefangen in der Wüste

Die algerische Armee hat viele Geiseln aus den Fängen der Islamisten befreit, doch es gab Tote. Noch immer ist das Schicksal vieler Ausländer unklar. Ein Ende des Geiseldramas ist nicht in Sicht.

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Die Industrieoase In Aménas in der algerischen Wüste: Seit Mittwoch halten sich hier Islamisten mit zahlreichen Geiseln verschanzt, sie fordern den Stopp des Vormarsches der französischen Truppen in Mali. Am Donnerstag und Freitag eskalierte das Geiseldrama. Ber der Erstürmung des Gasfelds befreiten algerische Truppen nach offiziellen Angaben rund 650 Geiseln. Es gab aber zahlreiche Tote.

Von den möglicherweise 32 Geiselnehmern wurden 18 nach algerischen Angaben "außer Gefecht gesetzt". Die Islamisten kündigten weitere Anschläge auf ausländische Einrichtungen an.

Noch unklar ist das Schicksal der übrigen Geiseln, also ob sie noch festgehalten oder getötet wurden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Lage an dem Gasfeld in der Sahara ändere sich ständig.

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