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Russlands Präsident Putin ist gegen eine öffentliche Untersuchung des Geiseldramas von Beslan, weil er mit einer "politischen Show" rechne. Wegen des Geiseldramas hat Putin nun auch seinen Deutschland-Besuch abgesagt.
Zehn Tage nach dem Geiseldrama von Beslan hat Wladimir Putin ungewohnt offen das "Versagen im Kaukasus" kritisiert. Jetzt will der russische Präsident das politische System umfassend ändern.
Am Mittwoch gibt das IOC den Austragungsort der Olympischen Spiele für 2012 bekannt. Für den Fall, dass die Bewerberstadt Moskau den Zuschlag bekommt, haben tschetschenische Rebellen Anschläge in der Hauptstadt angekündigt.
Al Kaida verhöhnt die USA, Islamisten wollen arabische Regime stürzen, Russland plant Präventivschläge gegen Terroristen und erfährt Unterstützung von Deutschland: Die Spirale von Gewalt und Gegengewalt beginnt sich schneller zu drehen.
Kritik am Vorgehen der russischen Einsatzkräfte in Beslan hat bereits die Karriere des Chefredakteurs der "Iswestija" beendet. Unter Präsident Wladimir Putin sind die Staatssender zu reinen Verlautbarungsmedien verkommen.
Ein halbes Jahr nach der Tragödie von Beslan haben sich die düsteren Prognosen bewahrheitet. Bis heute haben die Angehörigen keine Antwort auf die Frage erhalten, wie es zu der Geiselnahme und dem blutigen Ende kommen konnte.
Landschaftlich ist der Kakasus wunderschön. Doch ungelöste Konflikte zerreißen die Region, die durch die Bodenschätze im Kaspischen Meer politisch immer wichtiger wird. Das hat jetzt auch Angela Merkel erkannt.
Waldimir Putin will mehr Macht. Nur so lasse sich der Krieg gegen den Terror gewinnen, glaubt der russische Präsident. Im Ausland kommen seine Staatsumbaupläne überhaupt nicht gut an - was den Kreml aber kalt lässt.
Beim Parteitag in Kiel bestätigten die Delegierten Reinhard Bütikofer in seinem Amt und wählten Claudia Roth, die es noch einmal gewagt hat, zur neuen Vorsitzenden. Uneinigkeit herrschte über die deutsche Russland-Politik.
Er verkörperte den fortdauernden tschetschenischen Krieg gegen Russland. Jetzt ist Rebellenführer Aslan Maschadow in Rahmen einer "Spezialoperation" ums Leben gekommen. Sein Tod war angeblich ein Versehen.
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