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Ein afghanischer Gouverneur erhebt schwere Vorwürfe: Der pakistanische Geheimdienst soll in die Entführung der südkoreanischen Geiseln verwickelt sein. Derweil behauptete die Taliban, dass sich niemand um die Befreiung der deutschen Geisel bemühe.
Entgegen früherer Aussagen wollen die USA eine militärische Aktion beim Geisel-Drama in Afghanistan nicht ausschließen. Doch zunächst stehen Verhandlungen an, und Taliban und Südkoreaner streiten nun darüber, wo genau die stattfinden sollen.
Nach mehr als 500 Tagen Geiselhaft sind zwei in Afghanistan entführte französische Journalisten wieder frei.
Der verhasste Schah flieht 1979 ins Exil, unter dem Jubel der Massen kehrt Ayatollah Chomeini zurück. Von nun an regieren die Mullahs. Ein Jahr später überfallen Saddam Husseins Truppen den Iran. Nach Chomeinis Tod beginnt das Regime zögernd, den Menschen mehr Freiheiten zuzugestehen. Doch dann kommt Mahmud Ahmadinedschad an die Macht.
Seine Berichten haben die Amerikaner durch historische Momente begleitet. Unter Tränen berichtete Walter Cronkite von der Ermordung Kennedys. Er galt als der vertrauenswürdigste Mann in Amerika. Mit 92 Jahren ist der legendäre Journalist gestorben.
Die vor gut eineinhalb Wochen entführten Touristen sind aus Ägypten wieder in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Die deutsche Gruppe landete in Berlin. In Italien berichteten die Ex-Geiseln, welche Strapazen sie ertragen mussten: Hitze und rationierte Lebensmittel, wenig Wasser.
Nach zwölf Tagen in der Hand von PKK-Rebellen sind die drei Bergsteiger aus Bayern wieder zurück in Deutschland. "Wir sind froh, heil und gesund zurück zu sein", sagte einer der Entführten auf dem Flughafen München. Dort wurden sie sehnsüchtig von ihren Familien empfangen, allerdings abgeschottet von der Öffentlichkeit.
Sechs Wochen nach Beginn der Geiselkrise in Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban nach offiziellen Angaben die letzten sieben Südkoreaner freigelassen. Zwei der 23 Geiseln hatten sie in der Haft umgebracht.
Ein deutscher Ingenieur und 21 Südkoreaner sind in Afghanistan immer noch in der Gewalt der Taliban. Entsprechend groß ist der Druck auf den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai. Unterstützung bekam er jetzt von US-Präsident George W. Bush.
Noch 21 Geiseln aus Südkorea befinden sich in den Händen der Taliban; einige davon sind so krank, dass sie sterben könnten. Dennoch verweigern die Taliban Ärzten den Zugang. Auch das Schicksal des vor zwei Wochen entführten Deutschen ist noch ungewiss.
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