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Großeinsatz der algerischen Armee endet in Blutbad

Die Geiselnahme auf einem Gasfeld in Algerien konnte durch die Armee nicht beendet werden. Nun drohen die Islamisten mit der Tötung der Geiseln, sollte Frankreich seinen Einsatz in Mali nicht beenden.

  Die Islamisten der Gruppe "Unterzeichner für Blut" haben sich zu der Geiselnahme bekannt

Die Islamisten der Gruppe "Unterzeichner für Blut" haben sich zu der Geiselnahme bekannt

Die algerische Armee ist am Donnerstag mit Luftangriffen und Bodentruppen gegen islamistische Geiselnehmer auf einem Gasfeld vorgegangen. Ein Sprecher der Geiselnehmer sagte der mauretanischen Nachrichtenagentur ANI, bei dem Einsatz seien 34 Geiseln und 15 Kidnapper getötet worden, Großbritannien, Frankreich und Norwegen bestätigten den Einsatz. Algerischen Medien zufolge gelang 15 Ausländern und 30 Algeriern die Flucht.

Die Situation auf dem Gasfeld im Osten Algeriens, das die Geiselnehmer am Mittwoch überfallen hatten, war auch Stunden nach dem Beginn des Militäreinsatzes unübersichtlich. Die Islamisten der Gruppe "Unterzeichner für Blut" hatten sich zu der Tat bekannt und ein Ende des französischen Einsatzes im Nachbarland Mali gefordert. Nach eigenen Angaben hatten sie rund 40 ausländische Geiseln in ihrer Gewalt, darunter Briten, Norweger, US-Bürger und Franzosen. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zufolge gab es aber keine Hinweise darauf, dass auch Deutsche betroffen waren.

Frankreichs Präsident François Hollande bezeichnete die Lage vor Ort am Abend als "dramatisch". Er verfüge aber noch nicht über genug Informationen, um eine Bewertung abzugeben. Japan forderte ein sofortiges Ende der andauernden Militäraktion. Unter den Geiseln befanden sich auch Japaner. Die US-Regierung zeigte sich besorgt und forderte Klarheit über mögliche ausländische Opfer.

15 Ausländern und 30 Algeriern sei die Flucht gelungen

Der Sprecher der Geiselnehmer sagte ANI indes weiter, sieben westliche Geiseln seien nach dem Armeeangriff noch am Leben. Die Verantwortlichen des Komplexes forderte er auf, den verletzten Geiseln zu helfen. Er drohte zudem damit, "alle Geiseln" umzubringen, sollten sich algerische Streitkräfte Zugang zu dem Gelände verschaffen.

Mehrere Medien hatten vor den Angriffen berichtet, dass 15 Ausländern und 30 algerischen Arbeitern die Flucht gelungen sei. Später meldete die algerische Nachrichtenagentur APS, insgesamt rund 600 algerische Geiseln seien befreit worden. Auf der Anlage in der Wüste arbeiten rund 700 Menschen. Es blieb aber unklar, wieviele Menschen sich zum Zeitpunkt der Geiselnahme dort aufhielten.

Die Anlage wird von dem britischen Konzern BP und der norwegischen Statoil gemeinsam mit dem algerischen Konzern Sonatrach betrieben. Premierminister David Cameron erklärte über seinen Sprecher, er wäre gern im Vorfeld über die Militäraktion informiert worden. Die algerische Regierung habe London erst informiert, als der Angriff bereits begonnen habe.

Die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehenden Islamisten hatten erklärt, Algerien sei als Ort der Geiselnahme ausgewählt worden, weil der algerische Luftraum für die französische Luftwaffe geöffnet worden sei.

amt/AFP/AFP

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