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Bis Ende 2014 sollen die Afghanen selbst für die Sicherheit in ihrem Land sorgen. Doch Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will sich nicht auf ein genaues Abzugsdatum festlegen. Auch einer seiner Generäle warnt davor.
Der deutsche General Egon Ramms hat einen Wechsel in der Nato-Strategie für Afghanistan gefordert. Die Bündnis-Truppen sollten nicht mehr versuchen, das ganze Land zu kontrollieren, sondern sich auf die bevölkerungsreichsten Regionen konzentrieren, forderte Ramms im Interview mit dem stern.
Schelte für Karl-Theodor zu Guttenberg: Der ranghöchste deutsche Nato-General wirft dem Verteidigungsminister bei seiner Bundeswehrreform mangelnde Abstimmung vor. Das Bündnis sei gar nicht einbezogen gewesen, moniert Egon Ramms. Der Minister selbst zeigt sich bei der Truppenstärke verhandlungsbereit.
Angesichts der Hochwasserkatastrophe in Pakistan plant die NATO eine Luftbrücke.
Der Verteidigungsminister ist der Star im Kabinett. Doch sind die Scheinwerfer aus, bleibt wenig vom Glanz des Karl-Theodor zu Guttenberg. Ergebnisse bleibt er schuldig, Reformen kommen nicht voran.
Geheime Papiere über den Bombenangriff auf zwei Tanklaster offenbaren ein doppeltes Desaster: Die Militärs nahmen den Tod von Zivilisten in Kauf. Und die politische Führung versagt bei der Aufklärung eines möglichen Kriegsverbrechens
Tja, der gute alte Ost-West-Konflikt ist weg - dafür gibt es tausend neue Konflikte. Und die haben der Rüstungsindustrie aus der "Sinnkrise" geholfen, sagt Rheinmetall-Chef Klaus Eberhardt. Ein Ortstermin.
Barack Obama wandelt auf den Spuren von Kurt Beck: Wie der ehemalige SPD-Chef will auch er Gespräche mit den gemäßigten Taliban in Afghanistan. Auch wenn die das Ersuchen brüsk ablehnen, dürften sie nicht unglücklich über die US-Charmeoffensive sein. Doch das eigentliche Problem des neuen Präsidenten dürfte ein anderes sein.
Die Nato-Truppen in Afghanistan sollten nicht versuchen, das ganze Land zu kontrollieren, sondern sich auf die bevölkerungsreichen Regionen beschränken.
Nato-Militärs fordern Truppenaufstockungen in Afghanistan. Besonders gefragt: Awacs-Einsätze. Die Besatzungen bestehen aber zu 40 Prozent aus deutschen Offizieren, deren Einsatz vom Bundestag genehmigt werden muss. Da ist eine geschickte Informationspolitik gefragt.
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