So ein Jahr hätte sich George W. Bush in seinen schlimmsten Albträumen nicht vorgestellt: Egal ob im Irak, beim Thema Iran oder den Kongress-Wahlen - so gut wie nichts ist dem US-Präsidenten 2006 gelungen. Eine Bilanz in acht Punkten.

Es wird einsam um George W. Bush© Kevin Lamarque/Reuters
Schon 2005 war für US-Präsident George W. Bush ein rabenschwarzes Jahr - 2006 aber wurde noch schlimmer. Im Vorjahr entlarvten sich die kühnen Visionen von blühenden Demokratien in Nahost und eine neue Weltordnung als kaum realistisch, beschädigten Skandale und der dilettantische Umgang mit Hurrikan Katrina Bushs Ansehen. 2006 aber entpuppte sich der Krieg im Irak endgültig als Desaster, verlor die Supermacht international noch mehr an Reputation, erschütterten erneut Skandale die Republikaner, die dann auch ihre Mehrheiten im Kongress verloren. Bush muss fürchten, als "schlechtester Präsident in der US-Geschichte" einzugehen. Und selbst viele neokonservative Freunde haben sich abgewandt. Bush ist zur Weihnachtszeit ziemlich allein im Weißen Haus.
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