stern.de für unterwegs
. .
Politik im Ausland
RSS Mobil Wetter stern.de Blogs Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Günther Jauch
sternTV - Information und Unterhaltung mit Günther Jauch

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

 
5. September 2008, 08:49 Uhr

Bush will Russland bestrafen

US-Präsident George W. Bush erwägt Konsequenzen für Russlands Invasion in Georgien. Offenbar plant Bush, das gemeinsame Abkommen über eine zivile Nutzung der Atomenergie aufzukündigen. Es war einst als "Meilenstein" bezeichnet worden, muss aber noch vom Kongress ratifiziert werden.

Zoom

Als Konsequenz für Russlands Invasion in Georgien will US-Präsident George W. Bush offenbar ein gemeinsames Abkommen über die Nutzung der Atomenergie aufkündigen© Lawrence Jackson/AP

US-Präsident George W. Bush will Russland für seine Invasion in Georgien bestrafen. Wie aus Regierungskreisen in Washington verlautete, plant die US-Regierung, das im Mai unterzeichnete, aber noch nicht ratifizierte Abkommen über eine enge Zusammenarbeit in der zivilen Nutzung der Atomenergie mit Moskau aufzukündigen.

Das könne schon in den nächsten Tagen geschehen, hieß es in Washington. Es sei nicht notwendig, auf die Rückkehr von Vizepräsident Dick Cheney zu warten, der derzeit durch Osteuropa reist.

Der Schritt hätte allerdings zunächst wenig praktische Auswirkung und wäre eher symbolischer Natur, da Bush in seiner Amtszeit ohnehin kaum noch Aussicht hatte, im Kongress eine Mehrheit für das Abkommen zu bekommen. Der einst als "Meilenstein" begrüßte Vertrag hatte im Kongress schon vor der Georgienkrise wegen der engen nuklearen Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Iran Misstrauen hervorgerufen.

Bush versprach sich von dem Abkommen einen weiteren Schub für die weltweite zivile Nutzung der Atomenergie, die er als Heilmittel gegen steigende Energiepreise und den Klimawandel fördern will.

AP
MEHR ZUM ARTIKEL
Georgien Cheney stellt Nato-Beitritt in Aussicht

US-Vizepräsident Dick Cheney hat die Hoffnungen Georgiens auf eine Nato-Aufnahme gestärkt. Die US-Regierung stehe "vollkommen" hinter dem Beitrittsvorhaben, sagte Cheney bei einem Besuch in Tiflis. Moderate Töne in dem Konflikt kommen unterdessen aus China. mehr...

Georgien-Konflikt Medwedew gießt Öl ins Feuer

Der Ton im Georgien-Konflikt wird wieder schärfer. In einem TV-Interview hat Russlands Präsident Dimitri Medwedew den georgischen Ministerpräsidenten Michail Saakaschwili als "politische Leiche" bezeichnet. Die US-Regierung plant unterdessen ein massives Wirtschaftshilfepaket für die Kaukasusrepublik. mehr...

Georgien-Konflikt Russland begrüßt Verhalten der EU

Russland hat die Entscheidung der Europäischen Union begrüßt, im Kaukasus-Konflikt keine Sanktionen zu verhängen. Das wichtigste Ergebnis des EU-Krisengipfels sei, dass die Mehrheit den partnerschaftlichen Kurs mit Russland bestätigt habe, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Moskau. mehr...

 
stern.de in Social Networks
 
Mobil
 
Widgets
 
 
Adobe Flash Player