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30. August 2008, 08:55 Uhr

Putin ruft EU zur "Vernunft" auf

Der russische Regierungschef Wladimir Putin rief vor dem Krisengipfel der Europäischen Union zum Kaukasus-Konflikt die EU zu einer "vernünftigen Position" auf. Moskau seien mögliche Sanktionen "nicht gleichgültig". Gleichzeitig erneuerte er seine Vorwürfe an die US-Regierung.

Fürchtet keine Isolation seines Landes: Russlands Premierminister Wladimir Putin© Alexei Druzhinin/AP/RIA-Novosti

Vor dem Krisengipfel der Europäischen Union zum Kaukasus-Konflikt hat der russische Regierungschef Wladimir Putin die EU zu einer "vernünftigen Position" aufgerufen. "Die Frage von Sanktionen ist uns nicht gleichgültig. Wir hoffen, dass sich die Vernunft durchsetzt", sagte Putin am Freitag in einem Interview mit dem ARD-Fernsehen. Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy als EU-Ratspräsident mahnte die EU-Staaten zur Einigkeit. Die Forderung nach Sanktionen gegen Moskau wegen der einseitigen Anerkennung der von Georgien abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien wurde von den EU-Mitgliedern nicht wieder aufgegriffen.

Georgien stoppt diplomatische Beziehungen

Georgien brach unterdessen seine diplomatischen Beziehungen mit Russland komplett ab. Die russischen Botschaftsmitarbeiter in Tiflis wurden zur Ausreise aufgefordert. Georgiens Präsident Michail Saakaschwili warf Russland vor, die gesamte Ordnung in Europa zu untergraben. Erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges versuche eine große europäische Macht, Teile eines Nachbarlandes zu annektieren, sagte Saakaschwili am Freitag im Deutschlandfunk.

Gleichzeitig erneuerte Putin im Interview seinen Vorwurf an die US-Regierung, den Georgien-Konflikt aus Wahlkampfzwecken provoziert zu haben. Die Führung in Washington habe dem Kandidaten der regierenden Republikaner damit einen Vorteil verschaffen wollen, sagte Putin am Freitag. Damit griff er seine Vorwürfe aus einem CNN-Interview vom Donnerstag wieder auf, die das US-Präsidialamt bereits als "offenkundig falsch" zurückgewiesen hatte.

US-Militärberater waren in Georgien

US-Militärberater seien in den Einsatzgebieten des georgischen Militärs gewesen, sagte Putin. Daraus schließe er, dass die US-Führung über die georgischen Planungen informiert und darüber hinaus vermutlich daran beteiligt gewesen sei. Daher habe er den Verdacht, dass dies geschehen sei, vor allem um einen "kleinen siegreichen Krieg zu organisieren". Und wenn dies fehlschlage, dann um Russland als Feind darzustellen, damit sich die Wähler um den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner scharten. Einen Namen nannte Putin nicht. Doch offensichtlich, meinte er den designierten Präsidentschaftskandidaten John McCain, der im Gegensatz zu seinem demokratischen Rivalen Barack Obama als erfahrener Außenpolitiker gilt.

Putin betonte dagegen: "Wir hegen keine Absichten, unsere Truppen langfristig in den Sicherheitszonen um Südossetien und Abchasien zu belassen." Der Einsatz von Beobachtern der Europäischen Union und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Konfliktgebiet sei von russischer Seite erwünscht. "Wir werden Südossetien auch dabei helfen, die eigene Grenze zu sichern." Der Regierungschef wies westliche Befürchtungen vor einer möglichen Invasion Russlands auf der zur Ukraine gehörenden Schwarzmeer- Halbinsel Krim als "Provokation" zurück. "Wir haben seit langem die ukrainischen Grenzen anerkannt", sagte Putin.

Gorbatschow fordert Entspannung

Der frühere sowjetische Präsident und Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow forderte den Westen und Russland zur Entspannung im Kaukasuskonflikt auf. "Stop, Stop und nochmals Stop! Die Eskalation muss aufhören", sagte Gorbatschow am Freitag der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen kam es zu einem scharfen Wortgefecht zwischen Russland und dem Westen. In einer von Georgien beantragten Dringlichkeitssitzung des höchsten UN-Gremiums zum Kaukasus-Konflikt warfen die USA, Frankreich und Großbritannien Moskau am Donnerstag (Ortszeit) vor, mit der Anerkennung Südossetiens und Abchasiens gegen die UN-Charta und mehrere UN-Beschlüsse zu Georgien verstoßen zu haben. Russland konterte mit dem Vorwurf der "Doppelmoral". Wer - wie im Irak, in Afghanistan oder auf dem Balkan - selbst Gewalt anwende, könne dies nicht Russland vorwerfen, sagte der russische Vertreter Witali Tschurkin in New York.

EU plant Verurteilung Moskaus

Die EU plant bei ihrem Sondergipfel am Montag eine Verurteilung Moskaus, ohne Russland jedoch weiter in die Isolierung zu treiben, wie nach einem Treffen der EU-Botschafter bekannt wurde. Sanktionen wurden öffentlich nicht gefordert. Spanien, Bulgarien, Griechenland und Deutschland lehnten solche Maßnahmen ausdrücklich ab. Auch Polens Präsident Lech Kaczynski, von dem eine entsprechende Forderung erwartet wurde, ließ durch seinen Sprecher Zurückhaltung äußern.

Aus Sicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hängt der Verlauf des Treffens in Brüssel entscheidend davon ab, ob Russland den Sechs-Punkte-Plan zur Beilegung der Krise befolgt. Das sei nach Einschätzung der Europäer derzeit nicht der Fall, weil russische Streitkräfte in Kerngeorgien immer noch Kontrollposten unterhielten und auch in der Hafenstadt Poti präsent seien, sagte der Berliner Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag. Die Kanzlerin strebe "ein deutliches politisches Signal der Geschlossenheit" der EU an, fügte er hinzu.

Keine Auswirkung auf Energielieferungen

Die Moskauer Regierung will in den Separatistengebieten Abchasien und Südossetien laut einem russischen Medienbericht dauerhaft mehrere Militärbasen einrichten. Am kommenden Dienstag werde ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, sagte der südossetische Parlamentsvize Tarsan Kokoity laut der Agentur Interfax. Angaben zur geplanten Stärke der russischen Truppen gab es nicht.

Der internationale Konflikt um Moskaus Kaukasus-Politik hat bisher keine Auswirkungen auf die russischen Öl- und Gaslieferungen nach Westeuropa. Der russische Energieminister Sergej Schmatko versicherte am Freitag, Moskau werde "alles tun", um besonders bei der für Deutschland wichtigen Pipeline Druschba einen regulären Betrieb zu gewährleisten. Nach Angaben der Bundesregierung gibt es bisher kein Anzeichen, dass zugesagte Lieferungen nicht eingehalten werden. Der britische "Daily Telegraph" hatte berichtet, der russische Ölkonzern LUKoil sei angewiesen worden, einen Abbruch der Lieferungen vorzubereiten. Als möglicher Zeitpunkt wurde Montag genannt, wenn sich die EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel versammeln.

DPA/Reuters
 
 
KOMMENTARE (10 von 23)
 
NiceGuy (01.09.2008, 14:34 Uhr)
@stumpfeline
sie pflaume !!! stalins mutter was ossetin und stalin hat die georgier gehasst !!!
sie haben garkeinen plan und blabbern nur nach was sie irgendwo aufgeschnappt haben!
halten sie ihr maul !
Pijey (01.09.2008, 11:33 Uhr)
@Alle
sind schon ein paar tolle Kommentare hier zu lesen, vielleicht sollten einige einmal die Geschichtbücher lesen, wenn sie es denn können. Und was den Handel mit Russland betrifft, habe ich etwas über Diamanten gelesen. Wer so ein Bockmist schreibt, sollte sich erst einmal um Informationen bemühen bevor diese Sülze hier verbreitet wird. Die Diamanten stammen aus der Mongolei, wo das Volk schon seit Jahren um seine Unabhängigkeit von Russland kämpft. Das Volk fördert unter erbärmlichen Umstanden diese Edelsteine zu Tage für einen Hungerlohn und die Russen schaffen es noch am gleichen Tag nach Moskau um sie dort in der Diamantenkammer zu bearbeiten. Das nennt man schon seit Jahrtausenden "AUSPLÜNDERUNG". Ich war in Russland, auch in Moskau, auch in der Diamantenlkammer im Kreml. In einem Land wo Journalisten ermordet werden, Oppositionelle verhaftet werden einen Tag vor der Wahl, unliebsame KGB'ler in London mit Bervölkerungsbedrohlichen Stoffen umgebracht werden. Lidvinjenko wußte zuviel über den Konflikt mit Tschechenien und das diverse Anschläge in Russland von dem KGB begangen wurden um sie den Tschechenen zu zu ordnen. Das dies Öffentlich wird mußte mit allen Mitteln verhindert werden. Chordokowski sitzt in Sibirien in Haft, obwohl es ein Gesetz in Russland gibt das die Haftstrafe in Heimatnähe ab zu sitzen gilt. Die Gründe für die Verurteilung sind Abenteuerlich, weil mit diesen Gründen müßten ALLE, aber auch wirklich ALLE Olligarchen sitzen. chordokowski hat die Opposition unterstützt und wollte Putin stoppen, der sein altes Sowietreich wieder aufbauen will, da enteignet man, verurteilt ihn und nimmt die Firma in Staatshände, heute Gaprom und unser Gerd ist dabei.
Die Verlogenheit der russ.regierung im momentanen Konflikt im Kaukasus ist nur zu deutöich. Sie reden schon seit 3 Wochen vom vollständigen Abzug. Pustekuchen, sie sind immer noch da und plündern Georgien aus. Und dieser Konflikt ist von Russland geschürt worden, wie sonst kann es sein das die russ. Armee innerhalb von wenigen Stunden in beiden Teilen so amssiv Präsent war. War das etwa vorbereitet? Zu den Raketen in Polen und Tschechien kann ich nur sagen, wenn Putin den Despoten im Iran noch die Raketen liefert und ihn bei seinen Vorhaben unterstützt, muß er sich über Gegenmaßnamen wirklich nicht wundern. Polen und andere Anreinerstaaten fühlen sich zurecht bedroht und lassen sich nicht mehr so schnell wie im Prager Frühling von den Russen überrollen. Estland, Lettland und andere abtrünnige Staaten werden ständig drangsaliert und haben zurecht große Bedenken der russ. Politik gegenüber. Der nächste Konflikt steht ins Haus, der dritte nach Tschechenien, Kaukasus folgt dann die Ukraine. Was das alles mit Bush zu tun hat entschließt sich mir nicht. Was die Politik im Irak, Libanon etc. der USA betrifft, hat dies bestimmt andere Hintergründe. Aber mich würde einmal interessieren wie Putin reagiert wenn ein so verhehrender Anschlsag wie in New york in seinem geliebten Russland stattfinden würde. Oha, dann ist Europa aber komplett unter russ. führung.
Eisenbaer (30.08.2008, 19:44 Uhr)
@Kommentar
Ich zitiere wörtlich: "Aber nie haben die USA versucht, das Teile des Landes Ihrem Staat zuzuschlagen. Und schon gar nicht, haben sie ethnische Säuberungen unterstützt."

Geschichte ist nicht Ihre Stärke, nicht wahr? Schauen Sie sich nur einmal die Geschichte der Vereinigten Staaten an, da wimmelt es von Annexionen, ethnischen Säuberungen, Massakern und der ganzen Paletten an Ungerechtigkeiten und Unmenschlichkeiten. Und das ist gar nicht so lange her, wie Sie vielleicht glauben. Erst nach dem amerikanischen Bürgerkrieg wandten sich die USA mit aller Macht gegen die Native Americans.

Und die letzten Unterdrückungsmaßnahmen resultieren nicht etwa aus den 60´er Jahren des vorigen Jahrhunderts, sondern sie laufen auch heute noch, vor den entsetzten Augen der Weltöffentlichkeit ab. Jedenfalls der Augen, die sich nicht gleichgültig abwenden und die USA "Zuhause" treiben lassen, was sie wollen.

Was war denn die vielgepriesene amerikanische "Landnahme" in den letzten Jahrzehnten des 19, Jahrhunderts anderes als eine ethnische Säuberung im ganz großen Umfang?

Wann, glauben Sie hat das stattgefunden: Vielleicht im späten Mittelalter? Das ist kaum hundert Jahre her... Oder glauben Sie, weil es kaum jemand wahrhaben will, darum existiert es auch nicht? Und immer noch werden Native Americans enteignet und immer noch werden ganze Familienverbände umgesiedelt, weil sich Rohstoffvorkommen auf "ihrem" Land befinden. Und immer noch sind diese Menschen fast immer rechtlos... Oder zählen diese Leute in Ihren Augen nicht zu den wahren Menschen, weil ihre Hautfarbe nicht "weiß" genug ist?

Die USA waren stets ein Unterdrückungsstaat gegenüber den Minderheiten in deren eigenem Land und die "Machtelite" der USA tut auch ihr möglichstes, damit das so bleibt. Aber dass sie im Glashaus sitzen, hindert diese Menschen keineswegs daran, mit Steinen um sich zu werfen. Und sie haben damit auch bei vielen Menschen Erfolg damit, versperrt doch dieser Steinregen die Sicht auf "Gods own Country". - Ein Kluger, der böse Absichten dahinter erkennt. - Das ganze Land ist auch jetzt nichts weiter als die Hochburg der Scheinheiligkeit.
heiner5362 (30.08.2008, 19:37 Uhr)
mannomann
welch geistige ergüsse sich hier delektierlichst geniessen lassen...
der oberbürgermeister georgiens hat sich auf zusagen des cia verlassen, im extremfall beim überfall auf die sezessionisten rückhalt zu bekommen.
pustekuchen, wie immer bei geschäften mit den oberverbrechern u.s.a.
die lassen erstmal machen halten sich bedeckt. solange nur die pipelines unter amerikanischer kontrolle bleiben.
es kann ja auch nicht angehen, dass die gallone sprit auch nur noch einen cent teurer wird, dafür wird mit dem säbel gerasselt indem man verblendete idioten vorschickt als kanonenfutter.
ossetien und abchasien handelten völlig richtig sich nicht einem von den amis unterwanderten verbrecherregime zu unterwerfen.
der zweite vorstoss die abwehrraketen in polen...
als grund terrorabwehr von iranischen atomraketen HAHAHAHAHAHA
die fliegen auch über polen ins gelobte land usa.
das ganze ist ein herantasten an die immensen rohstoffvorräte, die russland sein eigen nennt.
im irak kommt ja angeblich auch nur erdbeerbrause aus den ölfeldern, man musste ja handeln wegen im pentagon erfundener bedrohungspotentiale.
eine lachnummer nach der anderen, nur brandgefährlich ist es, die ex-sowjets zu reizen.
herr vollidiot bush plant seinen abgang anscheinend mit einem riesenkonflikt um seiner rüstungsindustrie und seinem geldbeutel noch mal den ultimativen kick zu geben.
hitler war ein waisenknabe gegen diesen verbrecher und seine hintermänner.
mupfeline (30.08.2008, 18:13 Uhr)
@Kommentar
Sehr richtig, die USA foltern nur Gefangene, ignorieren Richtersprüche, richten Minderjährige hin und haben überall ihre dreckigen Pfoten drin wo es etwas zu verdienen gibt - klar, das kann man nicht vergleichen.
mupfeline (30.08.2008, 18:10 Uhr)
@Clibanarius
Verstehe - wenn die Russen nicht nach der Pfeife des Westens tanzen dann werden sie enteignet.
Danke für diesen Exkurs in Demokratie.
Übrigens, wenn hier von Russlands Stalinismus gesprochen wird - Stalin war Georgier und es gibt genügend Denkmäler von Stalin in Georgien und er wird heute noch als "Großer" verehrt.
Nur mal so - um wieder zum Thema zu kommen ...
ganzbaf (30.08.2008, 17:08 Uhr)
Da bist du leider...

falsch informiert... ;-P
Und wenn Hitler nicht gestoppt worden wäre, hätte es eh das ultimativ(st)e Blutbad aller Zeiten gegeben.
Kommentar (30.08.2008, 15:55 Uhr)
@ganzbaf
Russlands Stalinismus hat weit mehr Opfer gefordert, als der 2. Weltkrieg und der Holokaust.
Und wenn man sich die Jugendorganistion der Putin Partei ansieht, dann kann man da die Strukturen der Hilterjugend sehen. Die Presse in Russland ist gleichgeschaltet. Die Oligarchen ebenfalls.
Man kann keine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit einem Land pflegen, dass systematisch einen faschistischen Machtappart aufbaut und Nachbarländer mit seiner Armee erpresst und annektiert.
Der Krieg im Irak ist falsch. Aber nie haben die USA versucht, das Teile des Landes Ihrem Staat zuzuschlagen. Und schon gar nicht, haben sie ethnische Säuberungen unterstützt.
Das ist eine ganz andere Dimension.
verdad (30.08.2008, 14:54 Uhr)
manipulation
ist Merkel blind?, die Amis sind wieder schuld die wahrheit werden wieder nach 20 jahre erst nur an historische Bücher lesen können
ecomoc4u (30.08.2008, 14:34 Uhr)
hört wie sie untereinander sprechen.
putin: merkel deine aussenpolitik gefällt uns nicht.
.
merkel: wir haben die pflicht als demokratie über georgien zu sprechen.
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putin: wenn das so weitergeht, drehen wir den gashahn langsam zu.
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merkel: ja aber dann gibts keine euros mehr für euch.
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putin: ok, kompromiss. ihr dürft reden aber dafür lassen wir uns unbeeindruckt von eurem standpunkt.
.
merkel: ok.
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