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Erstmals seit dem Georgien-Konflikt vor zwei Jahren sind die NATO und Russland zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen.
Die Europäische Union hat nach Diplomatenangaben beschlossen, Beobachter nach Georgien zu entsenden. Ein Vorauskommando ist bereits vor Ort. Die Zivilisten sollen sicherstellen, dass sich die russischen Streitkräfte völlig zurückziehen. Die Bundesregierung will, dass sich auch Deutsche an der Mission beteiligen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Dmitri Medwedew wollen der globalen Finanzkrise mit einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit begegnen. Die aktuelle Finanzkrise könne nur gemeinsam gelöst werden, betonten sie in St. Petersburg. Allerdings hatte Merkel nicht nur freundliche Worte im Gepäck.
Russland hat diplomatische Beziehungen zu den von Georgien abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien aufgenommen und gleichzeitig mit dem Abzug seiner Truppen aus georgischem Kerngebiet begonnen. Die Europäische Union bemüht sich unterdessen darum, ein Übergreifen der Georgien-Krise auf die Ukraine zu verhindern.
Die Europäische Union hat auf ihrem Krisengipfel die russische Anerkennung von Abchasien und Südossetien verurteilt, die am Ende des Konflikts zwischen Russland und Georgien stand. Die Union will für Georgien eine Geberkonferenz organisieren.
Der Streit um die von Georgien abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien steuert auf einen neuen Höhepunkt zu: Südossetiens Parlamentspräsident Snaur Gassijew zufolge hat Russland angekündigt, Südossetien in einigen Jahren zu absorbieren. Das Dementi aus dem Kreml fiel schwach aus.
Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat die von Georgien abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien als unabhängig anerkannt. In seiner Rede warf Medwedew Georgiens Präsident Michail Saakaschwili Völkermord vor und bezeichnete die Entscheidung des Kreml als "einzige Möglichkeit, das Leben der Menschen zu retten". Lesen Sie die wichtigsten Auszüge aus der Rede des Kremlchefs.
Beim Treffen mit Russlands Präsident Putin will Kanzlerin Merkel die Meinungs- und Pressefreiheit in Russland ansprechen. Die Gespräche werden überschattet vom Mord an der Journalistin Politkowskaja.
Der Energiegipfel der EU-Länder im finnischen Lahti ist mit einem negativen Ergebnis zu Ende gegangen: Der russische Präsident Putin verweigerte den 25 Regierungschefs die geforderten Garantien zur Energieversorgung.
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