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Der Streit um den bewaffneten georgisch-russischen Konflikt vom August 2008 wird ein juristisches Nachspiel in Straßburg haben.
Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat am Donnerstag eine Anhörung über eine Staatenklage Georgiens gegen Russland begonnen.
In Georgien ist zu Ehren von Staatschef Michail Saakaschwili ein ungewöhnliches Herren-Accessoire erfunden worden: eine essbare Krawatte.
Das Parlament in Georgien hat ein Paket von Verfassungsänderungen abgesegnet, mit dem unter anderem die Macht des Präsidenten beschnitten wird.
Eigentlich suchte die alte Frau nur Altmetall. Doch sie fand ein Glasfaserkabel, das sie durchhackte und mitnahm. Damit hatte die 75-Jährige ganz nebenbei das Internet in Teilen Georgiens ausgeschaltet - und in einem Nachbarstaat auch.
Vor einem Jahr brach der Krieg zwischen Russland und Georgien aus. Nun klärt die EU, wer diese Eskalation verschuldete. Fest steht: Vielen Georgiern hat der Konflikt dauerhaftes Leid gebracht. Andreas Albes hat Menschen besucht, deren Bilder damals die Welt bewegten.
Russland erkennt die Unabhängigkeit der von Georgien abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien an. Das hat der russische Präsident Dmitri Medwedew bekannt gegeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Anerkennung kritisiert. Das sei "absolut nicht akzeptabel", sagte sie.
US-Vizepräsident Dick Cheney hat die Hoffnungen Georgiens auf eine Nato-Aufnahme gestärkt. Die US-Regierung stehe "vollkommen" hinter dem Beitrittsvorhaben, sagte Cheney bei einem Besuch in Tiflis. Moderate Töne in dem Konflikt kommen unterdessen aus China.
Russland hat die Entscheidung der Europäischen Union begrüßt, im Kaukasus-Konflikt keine Sanktionen zu verhängen. Das wichtigste Ergebnis des EU-Krisengipfels sei, dass die Mehrheit den partnerschaftlichen Kurs mit Russland bestätigt habe, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Moskau.
Die Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten, G7, hat das Vorgehen Russlands in Georgien scharf kritisiert. Die Entscheidung, die Unabhängigkeit der abtrünnigen georgischen Regionen Südossetien und Abchasien anzuerkennen, wecke Zweifel am russischen Engagement für Frieden.
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