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Das Parlament in Georgien hat ein Paket von Verfassungsänderungen abgesegnet, mit dem unter anderem die Macht des Präsidenten beschnitten wird.
Die Anerkennung von Abchasien und Südossetien durch Russland hat für Unverständnis in Georgien und im Westen gesorgt. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sprach von einem der schwersten Konflikte in der Nachkriegszeit. Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili rief die Weltgemeinschaft zum Handeln auf.
Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat die von Georgien abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien als unabhängig anerkannt. In seiner Rede warf Medwedew Georgiens Präsident Michail Saakaschwili Völkermord vor und bezeichnete die Entscheidung des Kreml als "einzige Möglichkeit, das Leben der Menschen zu retten". Lesen Sie die wichtigsten Auszüge aus der Rede des Kremlchefs.
Die Bundesregierung hat Russland aufgefordert, den Abzug aus Georgien "jetzt unverzüglich" zu vollenden. Kanzlerin Merkel regte außerdem eine Nachbarschaftskonferenz an. Unterdessen kontrollieren russische Truppen weiterhin die georgische Hafenstadt Poti.
Schwere Vorwürfe gegen die EU: Die Europäer hätten seine Warnungen vor Russland nicht ernst genommen, sagte Georgiens Präsident Michail Saakaschwili bei einem Besuch der US-Außenministerin Condoleezza Rice, sie trügen also eine Mitschuld am Blutvergießen in Georgien. Er unterzeichnete ein Waffenstillstandsabkommen.
US-Immobiliengigant Donald Trump wird in Georgien einen Wolkenkratzer bauen.
Wie ein geschlagener Mann ist Georgiens Präsident, der fast 76-jährige Eduard Schewardnadse, am Samstag aus dem Regierungsviertel von Tiflis geflohen.
Jetzt ist er draußen, der Untersuchungsbericht zum Kaukasus-Konflikt. Und beide Seiten sehen sich bestätigt. Die Georgier, obwohl ihnen vorgeworfen wird, den Krieg begonnen zu haben. Die Russen, die völlig unverhältnismäßig reagiert haben.
Vor einem Jahr kämpften Georgien und Russland um Südossetien. In ossetische Gefangenschaft geriet dabei der junge georgische Soldat Beso. Er überlebte nur, weil er für einen Osseten noch wertvoll war.
Vor einem Jahr brach der Krieg zwischen Russland und Georgien aus. Nun klärt die EU, wer diese Eskalation verschuldete. Fest steht: Vielen Georgiern hat der Konflikt dauerhaftes Leid gebracht. Andreas Albes hat Menschen besucht, deren Bilder damals die Welt bewegten.
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