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Gab es im Fall der getöteten Menschenrechtlerin Natalja Estemirowa einen Mordauftrag von ganz oben? Das zumindest vermutet die russische Menschenrechtsorganisation "Memorial" - sie gibt dem tschetschenischen Machthaber Ramsan Kadyrow die Schuld. Die EU reagierte bestürzt auf die Tat.
Nach Tagen massiver Angriffe hat Israels Ministerpräsident Ehud Olmert den Menschen im umkämpften Gaza-Streifen einen "humanitären Korridor" für Hilfslieferungen zugesagt. Einen genauen Termin nannte er jedoch nicht. Ägyptens Präsident Husni Mubarak präsentierte unterdessen einen Plan für eine Waffenruhe, der auch von den USA unterstützt wird.
Die Bundeswehr wird vorerst in Afghanistan bleiben: Nach einer hitzigen Debatte beschlossen die Bundestagsabgeordneten, die Obergrenze des deutschen Kontingents von 3500 auf 4500 Soldaten aufzustocken und den Einsatz um 14 Monate zu verlängern.
Mehr Militär? Mehr Aufbauhelfer? Oder ganz raus? Der Bundestag berät heute über den Afghanistan-Einsatz - und in der großen Koalition gibt es mehr Meinungen dazu, als Kanzlerin Merkel lieb sein kann. Oskar Lafontaine wird sich die Hände reiben.
Auch drei Tage nach dem Tod dreier Zivilisten an einer Straßensperre der Bundeswehr in Nordafghanistan sind die Umstände des Vorfalls unklar. Nur die deutschen Soldaten sollen geschossen haben.
Entgegen allen Vorhersagen hat das Pro-Europa-Lager in Serbien bei den vorgezogenen Parlamentswahlen am Sonntag einen sensationellen Sieg errungen. Die Regierungsmehrheit wird indes nur hauchdünn sein.
Die Union will in der Bundesregierung einen Nationalen Sicherheitsrat nach dem Vorbild der USA schaffen, der alle Fragen innerer und äußerer Sicherheit bündeln soll. Koalitionspartner SPD und die FDP üben harte Kritik an diesem Vorschlag.
Nach Medien-Informationen ist einer der in Kabul getöteten Deutschen ein ehemaliger Personenschützer von Angela Merkel. Die Kanzlerin sei tief betroffen. Unterdessen betonen Vertreter von CDU, SPD und FDP, dass der Afghanistan-Einsatz weitergehen müsse.
Der Atom-Deal des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy mit Libyens Staatschef Gadaffi hat in Deutschland viel Kritik hervorgerufen. Die SPD würde dem Wüstenstaat lieber beim Einsatz erneuerbarer Energie helfen.
Die US-Streitkräfte haben offenbar ihr Atomwaffendepot in Ramstein aufgelöst. Nun dringen SPD-Außenpolitiker auf den vollständigen Abzug der in Deutschland verbliebenen Bomben - sie fordern die Räumung des letzten Atomwaffenlagers im rheinland-pfälzischen Büchel.
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