HOME

"Donald Trump wird die freie Presse abschaffen"

Bereits letztes Jahr befürchtete Trumps Ghostwriter Tony Schwartz Böses: Trump werde sein Amt dafür missbrauchen, die freie Presse zu attackieren - und abzuschaffen.

US-Präsident Donald Trump auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Die freie Presse würde er am liebsten abschaffen, sagt Trumps Ghostwriter.

US-Präsident Donald Trump auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Die freie Presse würde er am liebsten abschaffen, sagt Trumps Ghostwriter.

Auf die US-amerikanische Presse ist nicht gut zu sprechen. Im Gegenteil: Journalisten lässt er bei Pressekonferenzen nicht zu Wort kommen, er  beschimpft Medien als "Volksfeinde" oder "Fake News" und setzt alles daran, hochseriöse Zeitungen zu diffamieren. 

Offensichtlich empört über die Berichterstattung seiner Pressekonferenz vom Donnerstag twitterte der Republikaner am Freitag, die "Fake News Media" seien nicht "mein Feind, sie sind der Feind des amerikanisches Volkes". Namentlich nannte Trump dabei die "" und die Sender NBC News, ABC, CBS und CNN.

Für Tony Schwartz, der als Trumps Ghostwriter 1987 den Bestseller "The Art of the Deal" geschrieben hat, kommt Donald Trumps Rundumschlag nicht überraschend. Bereits im letzten Jahr hat Schwartz dem "Independent" seine größte Sorge mitgeteilt, dass Trump – sobald er als Präsident gewählt werde – das Kriegsrecht verhängen, alle verfolgen, die ihn täuschen und die freie Presse attackieren würde. Zumindest letzteres ist bereits eingetreten. Und Schwartz legt nach. Eines Tages würde Trump "die freie Presse abstellen", so Schwartz. Trump würde auf irgendeine Art und Weise die Regierung dafür benutzen, die freie Presse zu stoppen.


Damals rollten Journalisten noch mit den Augen als Schwartz seine Ängste mitteilte. "Heute beginnen die Leute wirklich zu verstehen, dass er [Trump] ein unberechenbarer Mann mit sehr geringer Selbstbeherrschung ist", sagte Tony Schwartz.

Im Interview sagte Trumps Ghostwriter weiter: Trump sei ein "Soziopath" und der "gefährlichste Mensch", den Schwartz getroffen habe. Und das aus einem ganz einfachen Grund: "Wegen der Abwesenheit eines Gewissens."

Donald Trump nutzt "Fake News" als politische Waffe

Beobachter glauben sogar, dass die "Fake News" Donald Trump ins Weiße Haus bugsiert haben. Jetzt benutzt er diese zwei Wörter als politische Waffe und vermutlich auch als Strategie und Weg, die freie abzuschaffen.

Diese Medien hat Donald Trump bereits diffamiert. Ein Überblick:

New York Times


Washington Post




BuzzFeed


NBC

dsw

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren