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Seit mehr als zwei Jahren ist Gilad Shalit im Gazastreifen in der Hand der Hamas. Israels Armeechef Gaby Ashkenazi erklärte, man wisse, wo der Soldat festgehalten werde. Immer mehr Israelis fordern Gilads Freilassung. Sein Vater wandte sich an eine palästinensische Zeitung und Israels Protestsänger produzierte eine Befreiungsballade.
Im Nahen Osten werden seit langem wieder Gefangene ausgetauscht. Zwei israelische Soldaten gegen den Terroristen Samir Kuntar. Allerdings weiß niemand, ob die Israelis noch leben. Und Gilad Shalit, dessen Entführung den Libanon-Krieg ausgelöst hatte, ist nicht einmal Teil des umstrittenen Handels.
Die Lage in Nahost spitzt sich weiter zu: Die israelische Armee hat die Offensive auf den nördlichen Gazastreifen ausgeweitet. Auslöser der Angriffe ist der Kampf um die Freilassung des Soldaten Gilad Shalit.
Die israelische Regierung hat das Ultimatum der Entführer verstreichen lassen - und stattdessen den militärischen Druck erhöht. Niemand weiß, ob die Geisel, der Soldat Gilad Shalit, noch lebt.
Vor fünfeinhalb Jahren wurde Gilad Schalit in den Gaza-Streifen verschleppt. Weder Diplomatie noch Bomben konnten seine Freilassung erzwingen. Nun scheint das Ende des Martyriums zu nahen.
Der Militäreinsatz Israels im Gaza-Streifen erzürnt die arabische Welt. Droht jetzt ein Flächenbrand in der Region? Nahost-Experte Volker Perthes glaubt nicht daran. Im stern.de-Interview sagt er, dass viele Nachbarstaaten das israelische Vorgehen billigen und erklärt, warum Verhandlungen mit Syrien so wichtig sind.
Bis zur letzten Minute hatten die Familien der entführten israelischen Soldaten noch gehofft, dass beide die Grenze lebend passieren würden. Doch beim Gefangenenaustausch wurden lediglich zwei hölzerne Särge übergeben. Israel verfällt in tiefe Trauer, während die Hisbollah ihren Triumph feiert.
Die Lage in Nahost spitzt sich zu: Die palästinensischen Entführer des Soldaten Gilad Shalit forderten, 1000 Gefangene aus israelischer Haft freizulassen - die israelische Regierung jedoch lehnt jegliche Verhandlungen ab.
Eskalation im Gazastreifen: Das israelische Militär beschoss eine Schule und das palästinensische Innenministerium. Außerdem versuchten Soldaten, weitere Hamas-Politiker festzunehmen.
Die israelische Armee geht immer härter vor: Am Sonntagmorgen schossen Kampfhubschrauber das Büro des palästinensischen Premiers Hanija in Gaza in Brand. Selbst in Indonesien protestierten Menschen gegen diese Attacke.
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