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Bei einem Terroranschlag von zwei Selbstmordattentätern auf eine Militärakademie in Algerien sind mindestens elf Menschen getötet worden. Die Soldaten hatten sich zum gemeinsamen Fastenbrechen versammelt.
Bei zwei Autobomben-Anschlägen in Algerien sind mindestens 24 Menschen getötet und 160 verwundet worden. Die Gruppe "Al Kaida des islamischen Maghreb" hat sich zu den Anschlägen bekannt. Zwei weitere Anschläge konnten vereitelt werden.
Das beharrliche Schweigen der algerischen Behörden über das Geiseldrama in der Sahara gibt Spekulationen und Gerüchten über die Hintergründe der Entführung immer neue Nahrung.
Die Bundesregierung will nach einem Bericht des "Spiegel" mit Hilfe der Algerier und amerikanischer Behörden nach den Kidnappern der Sahara-Geiseln fahnden.
Angeblich kamen die 17 entführten Sahara-Touristen nicht aufgrund eines Sturmangriffs frei, sondern nach Lösegeldverhandlungen - so die Behauptungen eines französischen Rundfunksenders.
Einen Tag nach dem blutigen Terrorakt in Algerien ist das nordafrikanische Land erneut von einem Anschlag erschüttert worden: Vor einem Hotel und einer Kaserne in der südöstlich von Algier gelegenen Stadt Bouira explodierten zwei Autobomben. Mindestens elf Menschen wurden dabei getötet.
Bei einem Anschlag im Osten von Algerien sind mindestens 43 Menschen ums Leben gekommen, ebenso viele wurden verletzt. Der Selbstmordattentäter fuhr ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug vor den Eingang einer Polizeischule.
Nach den Attentaten von Algier wächst in Frankreich die Sorge, die Bomben könnten keine rein inneralgerische Angelegenheit sein. So fordern erste Politiker im Wahlkampf mehr Recht und Ordnung. Nur der Geheimdienst glaubt an eine makabere PR-Aktion.
Nach den Terroranschlägen sind in Algier die Sicherheitsmaßnahmen massiv verschärft worden. Während die Ermittler nach den Hintermännern suchen, wird Algerien-Touristen zu besonderer Vorsicht geraten.
Nach den Autobomben-Anschlägen in Algerien ist die Zahl der Verletzten auf über 220 gestiegen. 24 Menschen starben. Ein US-Politiker berichtet, der algerische Geheimdienst sei schon am Wochenende wegen möglicher Attentate "besorgt" gewesen.
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