. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
21. Februar 2008, 14:27 Uhr

Der Fall Zumwinkel und die Folgen

Wie wird der Zumwinkel-Skandal Deutschland verändern? Er wird jede Reformdebatte endgültig beenden, denn jetzt geht es ans Verteilen. Wenn die Reichen nur nehmen, warum sollen die Bürger dann geben? Profitieren davon wird vor allem die Linke.

© Oliver Berg/DPA

Hans-Ulrich Jörges

Hans-Ulrich Jörges Hans-Ulrich Jörges ist Mitglied der Chefredaktion des stern und Autor der wöchentlichen stern-Kolumne "Zwischenruf aus Berlin."

Foto: Karin Rocholl

 
 
KOMMENTARE (1 von 1)
 
Asteriskina (22.02.2008, 09:50 Uhr)
Verteilen?
Es geht nicht um das Verteilen und auch die zurückliegenden Reformen haben die so genannten "Kleinen", also abhängig Beschäftigte, Rentner, Arbeitssuchende etc., nicht als Empfänger milder Gaben erlebt, sondern den vermeintlichen Aufschwung teuer bezahlt und sich ziemlich ohne Murren untergeordnet.
Die "Kleinen" sind und waren insgesamt vernünftig, einsichtig und mehr als bescheiden. Niemand von Ihnen wartet nun auf eine Verteilungsmentalität. Es geht um relativ einfache Sachverhalte. Menschen, die Vollzeit ihren Dienst und ihre Lebenszeit in Arbeit investieren, müssen davon leben können. Wer als Unternehmer solche Löhne nicht zahlen kann und auf Subventionierung der Löhne durch Steuergelder abzielt, ist für das Land nicht tragbar.
-------------------------
Es wird langsam unerträglich, zu behaupten, es würde Arbeit geben, die so minderqualifiziert ist, dass sie den Lohn nicht erwirtschaftet, geschweige denn Gewinn erzielt. Dies ist eine reine Schutzbehauptung, um Löhne zu drücken. Entweder besteht Bedarf, dann muss er entsprechend bezahlt werden, oder eben nicht. Es ist auch kontraproduktiv, Bürger zu diskreditieren, indem stets und ständig das Wort minderqualifiziert verbreitet wird. Kein Unternehmer wäre je daran gehindert worden, jene Menschen fortzubilden, die oftmals Jahrzehnte Kraft und Energie in das Unternehmen gesteckt haben, um am Ende mit einem Fußtritt entsorgt zu werden.
-------------------------
Jenseits von Globalisierungseffekten gibt es eine Vielzahl an Aufgaben, die seit eh und je bewältigt werden müssen. Sie haben und hatten ihren Preis.
-------------------------
Politik muss wieder zu einer Neutralität gegenüber allen Interessenvertretungen zurückkehren. Das ist auch die ursprüngliche Aufgabe, nicht etwa eine Dauer-Lobbyisten-Politik.
-------------------------
Man kann diese Aspekte abtun, dann aber sollte man sich über Links-Strömungen nicht wundern. In meiner Sicht wären die derzeitigen Entwicklungen Richtung links, die prinzipiell beängstigend wirkt, mit einer professionelleren, weitsichtigeren und ausgewogeneren Politik gar nicht so weit gediehen. Die Probleme sind hausgemacht, nun sucht man extern Schuldige. Diese Rechnung wird nicht aufgehen.
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe